Hauptversammlung der EnBW: Quartalszahlen bestätigen Trendwende auf der Ertragsseite

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG will im laufenden Geschäftsjahr 2004 wieder ein positives Ergebnis erzielen und das in 2003 eingeleitete Desinvestitionsprogramm erfolgreich abschließen. Diese Erwartung formulierte der Vorsitzende des EnBW-Vorstands, Prof. Dr. Utz Claassen, auf der gestrigen ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens in Karlsruhe. Nach einer umfassenden Bestandsanalyse und infolge der schnell geschaffenen Transparenz konnten zügig und konsequent Maßnahmen zur Konsolidierung der Unternehmensfinanzen und zur Neuorganisation des Konzerns eingeleitet werden, welche die für das Jahr 2003 identifizierten erheblichen Ertragsrisiken gemindert, die Aufrechterhaltung der Finanzierung sichergestellt sowie die Kostenstruktur der EnBW erheblich verbessert haben. Die das negative Geschäftsergebnis 2003 prägenden 'Altlasten' wurden bilanziell weitestgehend verarbeitet und die sehr guten Zahlen für das erste Quartal 2004 stimmen mit Blick in die Zukunft nicht nur positiv, sondern belegen eindrucksvoll die Notwendigkeit und Richtigkeit der eingeleiteten Schritte, so Prof. Dr. Claassen in einer drei-Stunden-Rede. (pm)

Geschrieben am 29.04.2004 von Beate P. /

Kommentare

  1. Und wer bezahlt das Ganze? Der Verbraucher. Um die EnBW Spielereien mit Schuhhersteller (Salamander), Werbekampagnen mit Zweitligisten und vieles mehr zu finanzieren, müssen die private Haushalte überteuerte Strompreise hinnehmen.

    Mareike · 30. April 2004, 06:38 · #

  2. Den meldepflichtige Vorfall, nach dem 30 Tonnen radioaktives Wasser in den Rhein geflossen sind, haben sie bist heute nicht auf ihrem "Informationsmedium" www.EnBW.de veröffentlicht. Das ist Politik....

    Steve · 30. April 2004, 06:44 · #

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.