SPD-Vorsitzender verbietet Piraten-Infostand in Liedolsheim

Auf der Liedolsheimer Kartbahn, die vom Touring-Club Liedolsheim (TCL) betrieben wird, findet an diesem Wochenende das Open-Air-Konzert „Die Kartbahn rockt“ statt. Dort wollte die Piratenpartei einen Infostand betreiben, der ihr vom Veranstalter des Konzerts auch genehmigt worden ist. Jedoch hatten sie nicht mit dem Wiederstand von Siegfried Lehr, Vorsitzender des Vereins Touring Club Liedolsheim und Betreiber der Kartbahn gerechnet. Da Herr Lehr auch 1. Vorsitzender der SPD Dettenheim ist, verhinderte er den Stand kurzerhand und drohte sogar damit, das Open-Air-Konzert in den kommenden Jahren verhindern zu wollen. Um diese wichtige Einnahmequelle für die IG Mofarennen nicht zu gefährden, mussten die Piraten ihren Stand an die öffentliche Straße verlegen, wo sie ihre Präsente verteilen konnten. Eine wirklich peinliche Aktion des SPD-Vorsitzenden…

[Update]: jetzt auch bei gulli.com: „SPD-Chef erpresst Festivalveranstalter, um Infostand der Piraten zu verhindern!”

Geschrieben am 14. August 2010, 11:07 von Beate P. / Kommentare [3]

Der KVV bzw. die KASIG müssen twittern!

Wie sollen sie sonst auf die vielen Beschwerden über Twitter eingehen?

Dabei wird In den Karlsruher Firmen doch schon recht aktiv getwittert: z.B. bei dm sind Sundance und Alverde dabei, und sogar auch das Stadtmarketing KA (wobei das sicher noch ausbaubar ist :))

Geschrieben am 14. Juni 2010, 17:16 von Beate P. / Kommentare [1]

Mögen die Spiele beginnen!

Auch das ZKM hat sich auf die WM vorbereitet und die Installation »SCHLAND« von Constantin Scholz aufgestellt, bei der die einzelnen Töne der deutschen Nationalhymne durch Metallklöppel erzeugt werden, die an Bierflaschen befestigt sind.

audio loop no.6 (Schland) von c scholz auf Vimeo.

Peter Weibel: »Die Idee ist, dass mit Hilfe der Bierflaschen-Installation die deutsche Nationalhymne im Foyer des ZKM erklingt, sobald die deutsche Mannschaft ein Spiel gewinnt. Man muss nämlich davon ausgehen, dass so eine WM auch ein Trinkerlager ist, so dass also Bierflaschen und Flaschenköpfe eine angemessene Allianz eingehen.«

Geschrieben am 11. Juni 2010, 14:26 von Beate P. / Kommentare [1]

PIRATEN wählen Landtagskandidaten für Karlsruhe und Umland

Am Sonntag, den 25. April ab 11:00 Uhr wählen die Mitglieder der Piratenpartei aus Land- und Stadtkreis Karlsruhe im Brauhaus „Kühler Krug“, Wilhelm-Baur-Straße 3a in Karlsruhe, ihre Bewerber für die Landtagswahl am 27. März 2011.

Gäste und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, teilt die Piratenpartei mit. Bei dieser Gelegenheit können Bürgerinnen und Bürger aus Karlsruhe und dem Umland ebenso wie die Presse die Kandidaten der Piratenpartei kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

„Bedingt durch das Wahlsystem in Baden-Württemberg müssen wir in jedem der
70 Wahlkreise einen Bewerber aufstellen. Und wir haben vor, diese Gelegenheit zu nutzen, denn wir wollen bereits im ersten Versuch den Landtag entern“, sagte Bernd Eckenfels, Politischer Geschäftsführer des Bezirksverbands aus Karlsruhe.

Genauer Ablauf:

Wahlkreise 27 KA-I und 28 KA-II
Akkreditierung um 11:00 Uhr
Beginn der Versammlung um 11:30 Uhr
Geplantes Ende um 13:00 Uhr

Wahlkreis 30 Bretten
Akkreditierung um 13:00 Uhr
Beginn der Versammlung um 13:15 Uhr
Geplantes Ende um 14:00 Uhr

Wahlkreis 29 Bruchsal
Akkreditierung um 14:00 Uhr
Beginn der Versammlung um 14:15 Uhr
Geplantes Ende um 15:00 Uhr

Wahlkreis 31 Ettlingen
Akkreditierung um 15:00 Uhr
Beginn der Versammlung um 15:15 Uhr
Geplantes Ende um 16:00 Uhr

Die Einteilung der Gemeinden in Wahlkreise hat sich seit der letzten
Landtagswahl geringfügig geändert und kann auf der Informationsseite des Landesinnenministeriums nachgelesen werden.

Da sich die Piratenpartei der Transparenz verpflichtet fühlt, stehen eine
Liste der bereits gemeldeten Kandidaten und Helfer sowie Informationen zur
internen Planung frei zugänglich auf der zugehörigen Webseite bereit.

Geschrieben am 21. April 2010, 22:32 von Beate P. / Kommentare [7]

Demonstration für gleiche Rechte und gegen verordnete Diskriminierungen

Am kommenden Samstag, 24.4.2010 startet um 14 Uhr in Karlsruhe die Demo von Schwulen, Lesben und deren Freundinnen und Freunden aus ganz Südwestdeutschland, die gemeinsam dafür auf die Straße gehen, dass auch in der „Residenz des Rechts“ das Standesamt für Eingetragene Lebenspartnerschaften geöffnet wird – wie dies mittlerweile fast überall in Deutschland der Fall ist.

Bei der Abschlusskundgebung (ca. 15:15 Uhr) am Kronenplatz werden unter anderem
Karin Binder MdB (Die Linke) sowie die Stadträte Alexander Geiger (Die
Grünen), Jürgen Wenzel (Freie Wähler) und Yvette Melchien (SPD) sprechen.
Auch Vertreter der FDP, der Piratenpartei und lokaler wie überregionaler
homosexueller Interessengruppen werden kurze Ansprachen halten.

Der Demonstrationszug formiert sich am Ökumeneplatz und zieht von dort quer durch die Karlsruher Innenstadt zum Kronenplatz. Den genauen Wegplan und die inhaltlichen Details zu den Forderungen und dem skandalösen Auslöser der Demonstration gibts auf der Website der Schwulen Bewegung Karlsruhe e.V., die die Veranstaltung organisiert und angemeldet hat.

Geschrieben am 21. April 2010, 22:17 von Beate P. / Kommentare

Kauft (noch) keine Karten für „Das Fest“

Von k-log kam der folgende Kommentar zum Vorverkauf für Das Fest – Da ich ähnliche Gedanken auch schon hatte, veröffentlichen wir das gerne.


Jetzt haben wir also ein tolles neues „Das Fest“ – aber auf welch hohem Ross sitzen die Organisatoren eigentlich?

5,- als symbolischen Preis zu bezeichnen ist ja noch Geschmacksache – für Schüler und Studenten ist das auch Geld; zumal man auf dem Fest ja auch noch essen und trinken soll…

Aber, dass man dann auch noch die Katze / Karten im Sack kaufen soll, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Kein Veranstalter kann es sich leisten, Karten verkaufen zu wollen, ohne Angaben, wann welche Band zu hören sein wird. Schließlich haben nicht alle Menschen unbegrenzt Zeit. Was nützt es mir, wenn ich eine Karte für Freitag kaufe, erst ab 20 Uhr kann und dann die Bands, die ich hören und sehen wollte schon gespielt haben – oder überhaupt erst am Samstag auf der Bühne sein werden.

Ich kann nur hoffen, dass die Organisation sich da noch deutlich verbessert und kurzfristig (und in den nächsten Jahren mit Verkaufsstart der Karten) wie in der Vergangenheit ein detailliertes Bühnenprogramm für die zwei Tage veröffentlicht.

Geschrieben am 21. April 2010, 21:20 von Beate P. / Kommentare [1]

27. Opernball 2010 in Karlsruhe: zwangsernährte Gäste bei Gräfin Mariza?

Der folgende Beitrag wurde uns von Achim E. zugeschickt, danke!


Die Offerten zum Erwerb von Eintrittskarten für den diesjährigen Karlsruher Opernball unter dem Motto: „Zu Gast bei Gräfin Mariza“ sind in den letzten Tagen versendet worden.

Waren es im vergangenen Jahr 2009 noch Verzehrbons, die einen kräftigen Aufschlag auf die Kartenpreise des Opernballs verursacht hatten, wird beim diesjährigen Opernball allen Besuchern ein sogenannter Gourmetteller bisher undefinierter Zusammensetzung als Zwangszugabe verordnet.

Damit wird nun zum zweiten Jahr in Folge ein Verkauf von vielen Besuchern nicht erwünsch ten Sach leistungen über eine Erhöhung der Eintrittspreise vom Badischen Staatstheater realisiert.

Dabei sollte doch eigentlich der durchweg mündige Opernballbesucher nach optischer Inspektion der Speisen selbst entscheiden dürfen, ob er nun einen Gourmetteller, einen Salat, eine Bratwurst oder doch lieber „nur“ ein Getränk zu sich nimmt.

Jedenfalls sind die Preise für die Eintrittskarten im Jahr der Wirtschaftskrise gegenüber dem Jahr 2008 durch die missliebig gewordene Verkaufspraxis des Staatstheaters um bis zu 50% angestiegen.

Will man über diese verdeckte Erhöhung einen gestiegenen Kostendruck abfedern, wäre es viel ehrlicher und fairer, einfach den Verkaufspreis der Eintrittskarten anzuheben.

Man muss nun abwarten, wie der sich abzeichnende Massenverzehr von Gourmettellern bei geschätzten 2.000 Besuchern vom Bad. Staatstheater logistisch bewältigt wird. Denn viele Besucher verfügen über sogenannte Laufkarten ohne Anspruch auf einen Sitz- bzw. Essplatz an einem Tisch. Werden die staatstheaterlich verordneten Teller illegal und hastig an einem temporär herren-/damenlosen, fremden Tisch verzehrt? Oder unter höchster Kleckergefahr doch eher auf der Ablage der Garderobe verschlungen?

Herausfordernd wird auch, wie die Lückenlosigkeit der Kühlkette an einem eventuell schon sehr lauen Frühlingsabend bei den tausenden von Tellern aufrecht erhalten werden kann. Und erst danach wird sich für den Besucher entscheiden, ob Preis, Leistung und Modalität des Verzehrs des vom Badischen Staatstheater angekündigten „kulinarischen Feuerwerks“ stimmig war.

Achim E.

Geschrieben am 12. März 2010, 17:48 von Beate P. / Kommentare [1]

Karlsruher Pyramide

Wenn die Ägypter mit der Bauplanung genauso lange gebraucht hätten, wie die Karlsruher beim Versuch, einen Tunnel in den Boden zu bohren, würde Tutanchamun heute noch auf sein Grab warten…

Die Umsetzung der Karlsruher Kombilösung droht sich weiter zu verzögern. Nach Angaben der Karlsruher Grünen-Landtagsabgeordneten Gisela Splett hat das Bundesverkehrsministerium das Land Baden-Württemberg um eine Stellungnahme zu einem Gutachten gebeten, das der Bund für Umwelt- und Naturschutz in Auftrag gegeben hatte.

Quelle: www.SWR.de

Geschrieben am 17. Februar 2010, 16:38 von Oliver N. / Kommentare [3]

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