Majolika will sich "Abendrot" unter den Nagel reißen

Am 05. Mai sollte sie wieder stattfinden, die erfolgreiche Afterwork-Party "Abendrot" in der Majolika Karlsruhe - die Planungen sind bereits abgeschlossen. 40.000 Teilnehmer besuchten im letzten Jahr 20 Events. Doch nun sind sich Hausherr und Veranstalter nicht ganz grün: am vergangenen Freitag erhielten die Macher ein Schreiben vom Rechtsanwalt, daß sie auf dem Majolika-Gelände Hausverbot hätten. Inzwischen trennt sogar ein Bauzaun das Café "Cantina" von den anderen Häusern ab.

Majolika

Anton Goll, Geschäftsführer der Majolika, schwärmte im Kulturtalk mit R.TV am 26.04. noch von der guten Akzeptanz der grössten Freiluft-OpenAir-Afterwork-Party in Deutschland, nun will er die Verstaltung hochprofessionell und majolika-like mit mehr Events selbst durchführen. Initiator Bernhard Vogt zeigt sich verwundert: Es ist verblüffend, daß sich ein staatlicher Betrieb diese Veranstaltung aneignen will.

Die Afterwork-Party soll nun aber erstmal wie geplant am Mittwoch ab 18 Uhr stattfinden: Bei freiem Eintritt wollen die Macher auf die Problematik hinweisen.

Geschrieben am 03.05.2004 von Beate P. /

Kommentare

  1. Viel vor. Viel Vetterleswirtschaft dahinter.

    Thomas Mally · 3. Mai 2004, 20:58 · #

  2. ASAP die orginal Verstaltung an einem anderen Ort durchziehen. Dann darf Herr Goll selbst "hochprofessionell" für Besucherzahlen sorgen. Das ist ja ein Armutszeugnis, die PR Arbeit anderer einfach abzustauben. Herr Vogt würde vielleicht gut daran tun sich 'Abendrot' als Schutzmarke eintragen zu lassen...

    Tobias Mueller · 4. Mai 2004, 12:20 · #

  3. Das ist doch normal für die Karlsruher Stadtpolitik. Erst lassen wir andere Arbeit, Zeit und Geld investieren. Wenn es dann läuft reissen wir es uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unter den Nagel. Und behaupten wir haben es erfunden. Hauptsache ein grinsendes Gesicht aus der Karlsruher Politik kann sich dann im wertefreien Bürgerblatt BNN zum Thema zur Schau stellen - Bitte nicht füttern.

    Claudio · 5. Mai 2004, 08:10 · #

  4. Herr Vogt sollte sich vielleicht mal fragen, woher das Hausverbot rührt und den Brief der Rechtsanwälte veröffentlichen....

    Alex · 8. Mai 2004, 10:19 · #

  5. Wurde das ganze hier etwas einseitig dargestellt? Alles hat zwei Seiten, wie immer.

    Tobias Mueller · 10. Mai 2004, 10:49 · #

  6. Die Majolika ist sicher gern zu Auskünften bereit - Tel. 0721-9123770 und: es ist richtig: alles hat zwei Seiten, und leider ist im Moment nur die eine Seite - nämlich her Vogt - mit seiner Sicht der Dinge an die Öffentlichkeit.

    Susi · 31. Mai 2004, 17:40 · #

  7. Wenn die Majolika ein ernsthaftes Interesse hegt, Schaden von ihrem Ruf abzuwenden, wird sie sich in Kürze (ganz ohne angerufen zu werden) von selbst äußern. Wenn nicht... selbst schuld...

    Fred · 31. Mai 2004, 19:54 · #

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