Colani-Ausstellung zur KAMUNA geöffnet

Wer noch nicht in der seit Dezember letzten Jahres geschlossenen Colani-Ausstellung war, hat am Samstag bei der KAMUNA nochmals Gelegenheit dazu. Ansonsten plant der Förderverein Colani-Museum e.V. zusammen mit einem Spezielisten an der Realisierung eines hochwertigen Museumskonzepts für die Nancyhalle - wir sind und bleiben gespannt!

Geschrieben am 04.08.2006 von Beate P. / Kommentare

Das Fest 2006 mit Kettcar, Skin, New Model Army und Hoepfner

Am heutigen Mittwoch wurde von den Organisatoren von DAS FEST das Programm und die organisatorischen Neuerungen für 2006 vorgestellt. Das wichtigste: Das Fest bleibt kostenlos, zumindest was den Eintritt betrifft. Zudem wird es einen Wechsel in der Bewirtung geben, die Brauerei Wolf schied aus, Das Fest wird von nun an von Hoepfner beliefert. Auch im Bereich Jugendschutz wird sich einiges tun.

Das Fest wird am Freitag die Karlsruher Band Damnasty eröffnen, bevor neben einem weiteren lokalen Act (Hot Wheel and The Roadburners) Kettcar und New Model Army, beide auf eigenen Wunsch, die ersten Headliner darstellen.

Am Samstag werden als lokale Bands Creature und Real Turds eröffnen, gefolgt von der britischen Band Kosheen und einer weiteren deutschen Band, die aus vertraglichen Gründen erst Mitte Juni bekannt gegeben werden darf. Am Sonntag spielt "Das Fest"-Klassik-Orchester Händels Feuerwerksmusik zum "Frühstück", gefolgt von einer Band, die schon beim ersten "Das Fest" 1985 dabei war, der Karlsruher Jazzband Moritz. Nach einem "Hiphop meets Klassik"-Projekt spielen am Abend die Pforzheimer Ska-Band Yakuzi und die Berliner Band Culcha Candela. Den Abschluss bildet Skin, die Frontfrau von Skunk Anansie.

Das restliche Programm auf DJ- und Zeltbühne befindet sich noch in der Planung und soll im Juli nach der WM veröffentlicht werden. Vom Programm auf der Hauptbühne versprechen sich die Organisatoren eine bessere Durchmischung des Publikums, nachdem durch das letztjährige "junge" Lineup vermehrt Jugendliche Gäste angezogen wurden.

Als eine Neuerung im Rahmenprogramm wird das Fest-Café bereits am Samstag vor dem Fest öffnen, eine professionelle Bühne erhalten und kulinarisch aufgewertet werden.

Das Fest verfügt 2006 über ein Budget von 984.000 €, wovon 110.000 € auf die Bands der Hauptbühne und 40.000 € auf die restlichen Bands. Ein während der letzten Jahre aufgelaufenes Defizit von 225.000 € wurde nach einem Gemeinderatsbeschluss durch die Stadt Karlsruhe gedeckt.

Zu den Sponsoren von Das Fest gesellen sich neben dm, welche 200 freiwillige Helfer stellen werden, die Brauerei Hoepfner, Red Bull und Peterstaler. Da es zur Brauerei Wolf nach mehreren Personalwechseln keinerlei persönliche Beziehungen mehr zum Stadtjugendausschuss gibt, schrieb der Veranstalter die "Flüssigbewirtung" badenweit aus. Herausgekommen ist eine Zusammenarbeit mit der Brauerei Hoepfner, die auf 5 Jahre angesetzt ist.

Im Bereich der Sicherheit hat sich am meisten getan. So wird es zur Bekämpfung der hohen Anzahl alkoholisierter Jugendlicher mehrere "Jugendschutzteams" geben. Diese bestünden aus jeweils einem Polizeibeamten, einem Sanitäter und einem Mitarbeiter des Stadtjugendausschusses, so der Fest-Organisator Rolf Fluhrer. Aufgabe dieser Teams sei es, bereits im Vor- und Umfeld des Fests, also in der Straßenbahn oder im Umfeld der Europahalle, einzugreifen und Jugendliche zu betreuen oder zu behandeln. Wenn es gar nicht mehr anders ginge würden von der Polizei die Eltern verständigt, die ihre Kinder dann abholen müssten, so Fluhrer weiter. Diese Jugendschutzteams sollen wahrscheinlich bei allen größeren Veranstlatungen im Sommer in Karlsruhe eingesetzt werden.

Desweiteren wird es einen größeren Eingang an der Alb im Bereich der Straßenbahnbrücke geben. Die DJ-Bühne und die Wege an der Alb werden nach einer polizeilichen Auflage besser ausgeleuchtet werden. Alle Sicherheitsorgane werden in einem Hauptquartier untergebracht sein, um die Kommunikation und die Aufgabenteilung zu erleichtern. Es wird nur noch eine Sicherheitsfirma geben, die allerdings mehr Sicherheitskräfte im Bereich der DJ- und der Zeltbühne einsetzen wird.

Fluhrer betonte, dass sich der Stadtjugendausschuss seiner erzieherischen Rolle sehr bewusst ist und deshalb auf ein Angebot einer Spirituosenfirma im fünfstelligen Bereich verzichtete.

Mit der verhältnismäßig frühen Veröffentlichung des Programms wollten die Organisatoren den Spekulationen im Internet und in der Presse einhalt gebieten, die sich teilweise störend auf Vertragsverhandlungen ausgewirkt hätten.

Bürgermeister Harald Denecken nannte Das Fest den "Höhepunkt der Sommeraktivitäten in Karlsruhe" und betonte den großen Rückhalt der Veranstaltung bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Christian Klinger vom Stadtjugendausschuss stellte allerdings klar, dass Das Fest keine Veranstaltung der Stadt sei, sondern eines Vereins und lediglich durch Einnahmen aus Sponsoring und Bewirtung lebt.

Geschrieben am 26.04.2006 von Rene Herb / Kommentare [6]

Independent Days Filmfestival sucht Mitarbeiter

Aufgrund des hohen Vorbereitungsaufwands haben sich die Macher der "Independent Days" entschieden, das Low und No Budget Filmfestival nicht mehr wie bisher jährlich, sondern nur noch alle zwei Jahre zu veranstalten.

Für die Organisation der nächsten Auflage im April 2007 werden freiwillige Mitarbeiter gesucht. Ein erstes Treffen findet am 16.02.2006 im Kleinen Ketterer in der Adlerstraße statt. Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Independent Days.

Geschrieben am 01.02.2006 von Oliver Regelmann / Kommentare

Trotz vieler Lampen geht im ZKM kein Licht auf

Ein beherzterer Reduktionismus, in den eingangs zitierten Kunstbewegungen immerhin beispielhaft durchexerziert, hätte dem Ganzen gut getan; eine strengere Auswahl (überhaupt eine Auswahl), weniger Leuchten, dafür mehr Information - und man hätte noch immer das wohl "Poetischste" und "Schönste", was das Thema zu bieten hat, beisammen gehabt.
Die FR über die aktuelle Ausstellung im ZKM, Lichtkunst aus Kunstlicht.

Etwas weniger kritisch die taz:

In kleinen Dosen genossen ist die ZKM-Ausstellung sehr anregend. [...] Einige historisch gewordene Arbeiten wurden sogar eigens nachgebaut. Als Ganzes ist sie aber zu groß, zu überladen und ermüdet daher schnell.

Geschrieben am 08.12.2005 von Beate P. / Kommentare [1]

Ausgesperrt - Kultur nur für Besserverdienende?

Zu der Veranstaltung “Schloss in Flammen”, die am Freitag abend stattfand, bekamen wir von Verena L. aus Karlsruhe folgendes Mail. Sie kritisiert, dass die Bevölkerung, die sich aufgrund der Kartenpreise von 35-75 Euro keinen Eintritt leisten wollte oder konnte, rigeros ausgesperrt wurde.

Schloss in Flammen 2005(Quelle: ExtraHertz)

Es war wirklich ein spätfeudalistisches Scenario vor dem Schloss beim diesjährigen Fest “Schloss in Flammen“: Eine relativ kleine, abzählbare Gruppe von zahlungskräftigen Gästen konnte die musikalische Veranstaltung innerhalb der “blickdicht” gehaltenen Absperrung genießen, während “draußen vor der Tür“ halb Karlsruhe ausgesperrt sich bemühte, wenn schon nicht optisch dann wenigstens akustisch etwas von der kulturellen Veranstaltung mitzubekommen. Aber vergeblich – die Musik war dezent auf das kleine zahlungskräftige Klientel vor der Bühne abgestimmt.

Außerhalb der Absperrung war die ganze Parkanlage des Schlosses von einem dichten “Zuschauergewimmel” bevölkert (bestimmt zahlenmäßig das Hundertfache der Besucher, die sich innerhalb der Absperrung befanden), welche sich die Zeit mit der Einübung eines immer mehr dominierenden gesellschaftlichen Prinzips vertrieben, mit dem man als “armer Hund” früher nur vor Metzgerläden konfrontiert war: “Ihr müsst draußen bleiben!”

Ich frage mich, warum man – wenn man schon ab- und aussperren will – nicht eine größeres Areal absperrte? Dann hätte man wesentlich mehr Plätze anbieten können (auch Stehplätze, warum eigentlich nur Sitzplätze für eine nicht allzu lang dauernde Veranstaltung?). Man hätte dann wesentlich mehr Plätze zur Verfügung gehabt und als Folge davon die Preise auch sozialer gestalten können! Der Massenandrang vor der Aussperrung kann jedenfalls als Indiz für ein starkes öffentliches Interesse an einer publikumsfreundlicheren Konzeption der Veranstaltung “Schloss in Flammen” in Zukunft gewertet werden.

Der ganze Charakter der Veranstaltung bekam so unnötigerweise den schalen Beigeschmack des Elitären – einer kulturellen Veranstaltung für Besserverdienende mit einer vermittels Preisgestaltung und künstlicher Platzverknappung betriebenen bewussten Aussperrung der Mehrheit der
interessierten Stadtbevölkerung. Soviel ich weiß, werden die Steuern für die Finanzierung der “Kulisse” (Schloss und Park) aber von allen Steuerzahlenden erhoben. Nun zum Glück konnte dann die zu einem “Zaungäste”-Dasein verurteilte Masse der Zuschauer wenigstens das abschließende Feuerwerk genießen: Noch kann der Himmel über Karlsruhe den Karlsruhern zum Glück durch keine Absperrung genommen werden.

Fazit: “Schloss in Flammen” – keine Karlsruher Veranstaltung für die Karlsruher Bevölkerung.

Update: Siehe auch Service zu Schloss in Flammen 2007.

Geschrieben am 17.07.2005 von Beate P. / Kommentare [4]

ZKM statt Tour

Wer diesen Freitag (08.07.05) keine Lust auf Radrennfahrer hat, die die Stadt blockieren: das ZKM bietet von 14-20 Uhr freien Eintritt! Am besten mit dem Rad oder zu Fuß anreisen, da die Sportler direkt auf der Brauerstraße vorbeifahren werden. (bp/pr)

Geschrieben am 04.07.2005 von Beate P. / Kommentare [1]

Heute: Oliver Gassner stellt tExtra.Touren vor

Wer heute abend (7.6., 20 Uhr) noch nichts vor hat: Oliver Gassner liest im Prinz-Max-Palais u.a. Lyrik und Kurzprosa aus seiner CD-ROM tExtra.Touren. Ein Beispiel? Gerne: Bahnsteig-Grammatik.

Geschrieben am 07.06.2005 von Beate P. / Kommentare

Live-Aufnahmen aus dem Substage

Ende Juni veröffentlicht die Metal-Band "As I Lay Dying" (der wissende Bekannte nennt es "grind-core") ihre neue CD "Shadows are Security". Als Limited Edition gibt es das Album mit Bonus-DVD, auf der Teile ihres Konzerts im Karlsruher Substage vom November 2004 zu sehen sind. [Quelle] (or)

Geschrieben am 28.04.2005 von Oliver Regelmann / Kommentare [1]

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