Polizei im Kampfmontur in der Südstadt?

Was ist denn heute Abend in der Südstadt los? Ein Helikopter flog rum (den hörte man auch in der Weststadt), dasistdasende twitterte „Das gesamte Viertel (Augartenstr/Werderstr, Sudstadt) wurde von der Polizei abgesperrt.” Johannes ergänzte, „die straßenbahnen werden auch umgeleitet. irgendwas ist zwischen poststraße und ettlinger tor”.

Update 21:50 Uhr: eckes hat in SWR3 gehört, dass es eine Bombendrohung im Best-Western-Hotel gegeben haben soll.

Update 22:45 Uhr: jetzt hat auch swr.de was: Hotel wegen Bombendrohung geräumt

Geschrieben am 24.11.2008 von Beate P. / Kommentare [6]

Alarm in Karlsruhe!

Eben (für die archivlesende Nachwelt: »eben« war am 18.10.08 um 11:00 Uhr) heulten in Karlsruhe die Sirenen. Aber, keine Panik, das war nur ein Probealarm im Rahmen des heutigen Katastrophenschutztags am Rathaus.

Aber sie heulten ziemlich leise und ziemlich kurz, wenn man bedenkt, dass der Autor dieser Zeilen mitten in der Stadt sitzt. Wir älteren »Kinder des Kalten Kriegs« kennen noch die regelmäßigen minutenlangen Probealarme der lautstarken Sirenen in den Städten. Die gab es überall, schließlich rechneten ja alle jederzeit mit sowjetischen Atomraketen am Horizont.

Nach dem Ende des nämlichen Kalten Krieges begann man, die Sirenen abzubauen. Die Zuständigkeit dafür wanderte von Bundes- auf kommunale Ebene, und so leisten sich heute nur noch wenige Großstädte Sirenen als kostspieliges Hobby zum Ausleben eines behördlichen Alarmismus.
Sirenen sind in der heutigen Zeit, wo fast immer und überall elektronische Medien aller Art verfügbar sind, ein wenig anachronistisch. Zumal das Heulen einer Sirene an einem beliebigen Tag sowieso nur die Reaktion »Hajo, ist wohl ein Probealarm« auslösen würde. Oder würdet Ihr, verehrte Leserinnen und Leser, bei Sirenengeheul an einem, sagen wir, beliebigen Donnerstag-Nachmittag sofort panisch den nächsten Luftschutzbunker aufsuchen? ;)

Geschrieben am 18.10.2008 von Ralf G. / Kommentare [8]

„Es ist alles ruhig geblieben”

Das war die Aussage der Polizei gegenüber den Medien nach dem Derby im östlichen Landesteil. Zumindest wurde das auch in der Sendung „Sport im Dritten” vorhin und auch bei ka-news („sowohl innerhalb als auch außerhalb des Stadions nur zu kleineren Scharmüzeln…kam”) erwähnt. Wer jedoch im Stadion war, konnte sehen, dass das wohl nicht so ganz richtig war. Zugegeben, ein Teil der Karlsruher Fans hatten (kurzzeitig?) ihre gute Kinderschule vergessen: kletterten über den Zaun zu den Gegnern, Bierbecher flogen, einige randalierte etwas auf den Sitzen und nebelten Toiletten ein. Und auch beim Rausgehen wurde am Zaun gewackelt, so dass ein Teil umfiel. Aber warum man dann mit drei Berittenen mit unnötiger Härte mitten in die Gruppe Fans eindringt und unbeteiligte Frauen und Kinder über den Haufen tritt, erschließt sich mir nicht wirklich. (Siehe auch Pressemeldung der Polizei Stuttgart: „Beim Einsatz der Reiterstaffel und dem Zurückdrängen dürften nach ersten Meldungen einige Gästefans Blessuren erlitten haben – Einzelheiten hierzu stehen derzeit noch nicht fest”) Und auch auf dem Fußweg zwischen Stadion und Straße lag ein verletztes Mädchen, Berittene daneben, da hat sich auch keiner drum gekümmert oder einen Krankenwagen geholt.

Warum das also alles „unter den Teppich gekehrt wird”? Entweder war es nicht weiter erwähnenswert, also normale Härte, oder es soll nicht bekannt werden? Ihr könnt euch also selbst ein Bild machen. (und an die Fans mit dem Brustring: es gibt noch ein Rückspiel ;))

Nachtrag: Wer verletzt wurde, sollte sich an den Fanbetreuer „Wolle” wenden. Es werden gemeinsame Schritte gegen diese Aktion erwogen.

Geschrieben am 22.09.2008 von Beate P. / Kommentare [1]

Stammtisch für Badener in Schwaben

Es soll ja durchaus Badener geben, die sich berufsmäßig im östlichen Teil dieses Bundeslandes, „jenseits der Berge”, aufhalten müssen. Doch ab kommenden Dienstag naht Rettung: Die Landesvereinigung Baden in Europa plant nun nach Stammtischen in Karlsruhe und Baden-Baden auch einen in Stuttgart. Los geht’s am 9. September ab 17 Uhr beim Hax’nwirt im Hauptbahnhof. Näheres dazu in diesem PDF.

Geschrieben am 07.09.2008 von Beate P. / Kommentare [1]

Karlsruhe verbietet Skylaternen

Das als Luftfahrtbehörde zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe verbietet aus Gründen der Gefahrenabwehr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung das Aufsteigenlassen von Skylaternen.

Die Skylaternen stellen laut der Behörde einen Flugkörper mit Eigenantrieb dar, für deren Aufstieg eine Genehmigung vorliegen muss. Eine solche Erlaubnis wird aber nicht erteilt. Wer eine Skylaterne in den Himmel entsendet, muss mit einer Ordnungswidrigkeit rechnen, die mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, muss einfach über den Rhein. In Rheinland-Pfalz besteht diesbezüglich kein Verbot.

Geschrieben am 04.09.2008 von Oliver N. / Kommentare [12]

Fun Fiction geschlossen

Der Platten- und Comicladen “Fun Fiction” ist geschlossen. Auf den Fensterscheiben steht, dass das Ladengeschäft neu zu vermieten sei. Innen sieht es ziemlich verwahrlost aus, und wenn man es richtig erkennen kann, sind noch einige Platten oder Comics in den Regalen und Aufsteller vorhanden. Es sieht nach einer schnellen “Auflösung” aus. ;-)

Geschrieben am 04.09.2008 von Swen Kraus / Kommentare [3]

Stadtwerke: 20 % höhere Gaspreise

Eine Familie, die Erdgas zum Heizen und zur Warmwasserversorgung in einer Etagenwohnung oder einem Einfamilien-Reihenhaus nutzt, muss künftig bei einem Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden monatlich rund 17 Euro mehr veranschlagen, teilen die Stadtwerke Karlsruhe in einer Pressemitteilung mit. “Diese Belastungen sind für viele nur schwer zu schultern”, so Dr. Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel der Stadtwerke. “Immerhin können die Kunden der Stadtwerke sicher sein: Die Preise unseres Unternehmens in der Fächerstadt gehören im Vergleich zu den anderen Großstädten zu den günstigen.”

Anmerkung: Die Sparte Erdgas brachte den Stadtwerken 2007 einen Gewinn von über 8,4 Mio Euro ein (Gesamtgewinn vor Steuer 38 Mio Euro).

Geschrieben am 12.08.2008 von Oliver N. / Kommentare [8]

Straßenbahnfahrer verschickt Nacktbilder via Bluetooth

Für alle Nicht-BNN-Leser die Geschichte des Tages heute: In der Linie 3 hat Ende Juli ein 30jähriger Straßenbahnfahrer Nacktbilder von sich gemacht – während der Arbeitszeit – und diese dann einem 20jährigen weiblichen Fahrgast via Bluetooth auf ihr Handy übertragen. Die Frau konnte sofort den Fahrer als Tater ausmachen und hat Anzeige erstattet, der Fahrer wurde mittlerweile entlassen.

Geschrieben am 12.08.2008 von Beate P. / Kommentare [4]

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