Staugeplagte Orte starten PR-Kampagne

23 Gemeinden in Deutschland haben sich zur "Interessengemeinschaft verkehrsfunkbekannter Urlaubsorte" (IG VefUO) zusammengeschlossen, schreibt die Tagesschau heute. So geht Düsseldorf mit dem Mörsenbroicher Ei ins Rennen, Jena mit den Stadtteilen Göschwitz und Lobeda und Karlsruhe mit Durlach. Was angesichts der ständigen Staus auf Karlsruher Autobahnen sicher nicht verkehrt ist...

Geschrieben am 01.04.2005 von Beate P. / Kommentare

Verschlimmbesserung

Einen Bock geschossen hat die Bahn mit den Fahrplanänderungen Anfang dieser Woche. Zu diesem Anlass wurden die Regionalbahnen auf der Strecke Karlsruhe-Mannheim durch moderne, schnellere Triebwagen ersetzt.

Dabei wurde aber leider neben der Fahrtzeit auch die Zuglänge verkürzt, wodurch nun deutlich weniger Plätze in den Wagen zur Verfügung stehen. Jetzt beschweren sich zahlreiche Pendler über die völlige Überfüllung zu Hauptverkehrszeiten. Auch seien die verbliebenen Sitzplätze deutlich unkomfortabler als in den alten Bahnen.

Die Strategie der Bahn will vielen betroffenen Passagieren nicht so ganz einleuchten. Versucht man vielleicht, die Überfüllung durch Vertreiben der Fahrgäste hin zum Auto zu bekämpfen? (or)

Geschrieben am 17.12.2004 von Oliver Regelmann / Kommentare

Massenkarambolage auf A5

Zu einer Massenkarambolage kam es am Samstag abend auf der A5 Höhe Weingarten: zehn Rettungswagen, zwei Notärzte und eine Hubschrauberbesatzung aus Ludwigshafen versorgten die 22 Verletzten bei 15 Unfällen mit insgesamt 60 Fahrzeugen. Grund war einsetzender Regen und die tiefstehende Sonne. Die A5 war von 16:20 bis 19:45 Uhr in diesem Abschnitt voll gesperrt, es entstand ein Stau von 4 km Länge. Der Sachschaden wird auf 1 Mio Euro geschätzt. (bp)

Geschrieben am 16.10.2004 von Beate P. / Kommentare [3]

Karlsruhe stinkt - Platz 36 in der Abgas-Hitliste

Was haben Markdorf, Heilbronn, Ulm und Karlsruhe gemeinsam? Alle vier Städte stehen auf der vom Land veröffentlichten Abgas-Hitliste weit vorn. Im vergangenen Jahr hatte das in Karlsruher Institut UMEG die Aufgabe, an stark verkehrsbelasteten Straßenabschnitten Spot-Messungen durchzuführen. Ausgewählt wurden Streckenabschnitte, an denen die Gefahr besteht, dass die Immissionsgrenzwerte der 22. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung überschritten werden.

Geschrieben am 28.09.2004 von Oliver N. / Kommentare [19]

Lkw-Fahrer übersah Rotlicht und Straßenbahn - Sechs Verletzte und hoher Sachschaden

Sechs Verletzte und über 300.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Zusammenstoßes zwischen einem Lkw und einer AVG-Bahn heute kurz nach 10 Uhr im Stadtteil Dammerstock. Nach den Ermittlungen der Verkehrsunfallaufnahme fuhr ein 51 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Stuttgart von der Ettlinger Allee kommend und wollte nach rechts in die Nürnberger Straße einbiegen, wobei er das Rotlicht der Signalanlage sowie eine in gleicher Richtung fahrende AVG-Bahn der Linie S 1 übersah. Bei dem heftigen Zusammenprall wurde der Lkw auf die Seite geworfen, der Fahrer war für kurze Zeit in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert und zur Beobachtung stationär aufgenommen. Die 25 Jahre alte Wagenführerin erlitt einen Schock, vier Fahrgäste erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Die Rettungsleitstelle entsandt sechs Rettungswagen, einen Notarztwagen und einen Leitenden Notarzt. Die Verletzten wurden zur ambulanten Behandlung in mehrere Krankenhäuser verbracht.

Die Berufsfeuerwehr war mit im Einsatz, um ausgelaufenen Dieselkraftstoff zu binden. Die Bergung des umgestürzten Lkw und der Bahn und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen dauerten bis zum frühen Nachmittag. Allein der Schaden an der Stadtbahn wird auf rund 200.000 Euro beziffert. Der Totalschaden am Lkw und an den demolierten Einrichtungen der Signalanlage und der Haltestelle schlägt mit über 100.000 Euro zu Buche. Weil die Ampelanlage kurzfristig nicht repariert werden kann, wurde der Bahnübergang aus Sicherheitsgründen in Absprache mit der Verkehrsbehörde bis auf Weiteres voll gesperrt. (pol, Foto Klaus Behrendt)

Geschrieben am 03.09.2004 von Beate P. / Kommentare [1]

28. Internationales Oldtimer-Meeting Baden-Baden

Am 17. und 18. Juli 2004 findet mit dem Internationalen Oldtimer-Meeting Baden-Baden eines der großen Highlights der automobilen Klassiker-Szene 2004 statt. Seit 1976 ist Baden-Baden Treffpunkt von Oldtimer-Freunden und Automobilbegeisterten aus ganz Europa. Im Vorjahr waren über 350 Fahrzeuge aus 9 Jahrzehnten in die Kurstadt an der Oos angereist. Traditionsgemäß wird mit 10.000-15.000 Besuchern gerechnet.

Jedes Jahr gelingt es den Veranstaltern, absolute Klassikerraritäten und Automobilexoten nach Baden-Baden einzuladen. Ehemals große Konstrukteure, deren Fahrzeuge Pioniere des Automobilbaus und Rennsport waren und sind namens Bentley, Bugatti, Ferrari, Maserati, Horch, Packard, aber auch Exoten wie Amilcar oder Aero erwarten das Publikum.

Den Abschluß des Meetings bildet der traditionelle Auto-Korso durch Baden-Baden mit anschließender sonntäglicher Siegerehrung. Dieser "Concours d´élégance automobile" prämiert die schönsten Fahrzeuge in den verschiedenen Kategorien. Bewertungskriterien für die Fachjury sind in der Hauptsache Seltenheitswert und Zustand der Fahrzeuge, aber auch auf Details wie eine hübsche Blumendekoration oder "Costumes d´époque" werden bei der Vergabe der 100 Pokale berücksichtigt. (pm)

Geschrieben am 12.07.2004 von Beate P. / Kommentare [1]

Tag der offen Tür bei der Autobahnmeisterei

Zu ihrem "Tag der offen Tür" lud die Autobahnmeisterei am heutigen Sonntag in der Durlacher Untermühlsiedlung. Seit Bestehen des in den Jahren 1936 bis 1940 erbauten Meistereigehöftes war dies das erste Mal, dass sich die Dienststelle der Öffentlichkeit vorstellte. Die rund 30 Mitarbeiter präsentierten ihre Fahrzeuge, Geräte, baulichen Anlagen, informierten über das Berufsbild Straßenwärter und stellten sich den Fragen der grossen und kleinen Besucher.

Kinder im Fahrzeug

Diese konnten auch vom 27 Meter hohen Hubsteiger - den die Autobahnmeisterei nur 5-6 Wochen im Jahr mietet, um z.b. Bäume zu schneiden - die Aussicht genießen.

Zur Autobahnmeisterei selbst

Der Zuständigkeitsbereich der Autobahnmeisterei Karlsruhe umfasst die Streckenbereiche der Bundesautobahn A 5 zwischen der Anschlussstelle Kronau im Norden und der Anschlussstelle Baden-Baden im Süden sowie der A 8 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der künftigen Anschlussstelle Wurmberg rd. 5 km östlich von Pforzheim. Die Gesamtstreckenlänge beläuft sich auf 94 km, wovon bis auf rd. 10 km die Fahrbahnen jeweils dreistreifig ausgebaut sind. Auf der A 5 ist dabei ein durchschnittlicher täglicher Verkehr von rd. 125.000 Fahrzeugen abzuwickeln, auf der A 8 immerhin noch 70.000.

Von Karlsruhe-Durlach aus sind neben den Fahrbahnen auch 17 Parkplätze, 143 Brückenbauwerke, 77 Verkehrszeichen- brücken, 17 Stützbauwerke, 32 Lärmschutzwände und 17 Regenrückhaltebecken zu betreuen. Diese Aufgaben werden derzeit von Oberstrassenmeister Missalle, seinem Vertreter Herrn Schwämmle sowie 30 Mitarbeitern, die überwiegend den Beruf des Strassenwärters ausüben, wahrgenommen.

Geschrieben am 11.07.2004 von Beate P. / Kommentare [16]

Zwei Mofa-Fahrer auf der A8

Heute Mittag befuhren ein 15- und 16-jähriger Schüler mit ihren Mofas (bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit: 25km/h) die A8 von Karlsruhe kommend. Die zwei Jugendlichen aus Gründstadt/Pfalz wollten nach der Schule eine Freundin im 500km entfernten Garmisch-Partenkirchen besuchen. Nachdem mehrere Warnmeldungen bei der Autobahnpolizei eingegangen sind, konnten die Zwei auf der A8 zwischen Karlsruhe und Karlsbad an der Behelfsausfahrt beim Wolfartsweierer Hang aufgegriffen werden.

Ihre Fahrt mussten sie unterbinden, da ein Hinterreifen eines Mofas einen Plattfuß durch einen Nagel hatte. Die Autobahnpolizei Karlsruhe sorgte anschließend dafür, dass das nicht mehr fahrbereite Mofa in eine Reparaturwerkstatt gebracht wurde. Die telefonisch verständigten Eltern waren geschockt und wusste von nichts.

Nach bisherigem Erkenntnisstand sind sie bei der Auffahrt Karlsruhe-Süd auf die A5 aufgefahren und insgesamt ca. fünf Kilometer mit ihren untermotorisierten Fahrzeugen auf der Autobahn gefahren. In ihrem Gepäck führten sie einen aus dem Internet ausgedruckten Routenplan mit. Allein für die Reparaturkosten mussten sie 80 Euro bezahlen; die Polizei belies es bei einer mündlichen Verwarnung. (pol)

Geschrieben am 17.06.2004 von Beate P. / Kommentare

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