Marcus Seidler aus Waldbronn ist auf der Suche nach Gleichgesinnten, die sich dem Betriebssystem Linux verschrieben haben oder dies tun wollen. Er will eine Linux User Group in der Albtal-Region (Bad Herrenalb, Ettlingen, Karlsbad, Marxell und Waldbronn) südlich von Karlsruhe ins Leben rufen. Für den 15. Mai 2009 hat er ein Gründungstreffen vorgesehen.
Diesen Aufruf geben wir natürlich gerne weiter, in der Hoffnung, dass sich einige Interessenten finden.
Am 18.10.08 schloss das Basic-Ladengeschäft in der Kaiserstraße nach nur 15 Monaten Öffnungszeit. In der Pressemitteilung heißt es: “Zur Neuausrichtung gehört auch die Optimierung der Filialstruktur. Trotz erheblicher Anstrengungen aller Mitarbeiter mussten am 18. Oktober 2008 die Standorte Köln (Severinstraße), Hagen, Münster und Karlsruhe geschlossen werden.” Gleichzeitig wird aber in der gleichen Pressemitteilung mitgeteilt, dass weitere Filialen eröffent werden, wenn auch nicht in Karlsruhe.
Wie auch immer. Die Basic AG hat einen Sanierungsplan hinter sich gebracht, wo die Karlsruher Filiale geschlossen werden mußte. Wer selbst in den vergangene Monaten drin war, dem mußte aufgefallen sein, dass wenig Kunden die Räumlichkeiten besucht hatten. Als erste Reaktion schloss man die Frischkäse- und Fleisch-Abteilung. Unmöglich war Bio-Kartoffel aus Norddeutschland anzubieten. Es darf angenommen werden, dass die Unternehmungsleitung den Wettbewerbsmarkt in Karlsruhe unterschätzt hat, denn hier gibt es schon gutlaufende Bio-Marktladengeschäfte wie das Füllhorn und Alnatura, die auch in den letzten Jahren in ihren Filialen investiert haben. Und eine Filiale so nah an den Mitbewerber zu platzieren, war auch nicht gerade vorteilhaft. Übrigens: In Mühlburg fehlt noch ein reiner Bioladen. Wie wäre es, dort einen einmal zu eröffnen. Würde Mühlburg gut tun, und vor allem dem gesamten Westen der Stadt.
Die Hölle ist zugefroren: Es gibt Videos auf karlsruhe.de :) Unter www.karlsruhe.de/stadt/stadtfilm kann man sich die sieben Teile des neuen Stadtfilms anschauen oder runterladen. Wahrscheinlich musste der noch schnell gemacht werden, bevor die großen Baustellen angegangen werden…
… und setzt für die Vermarktung des neuen Knielingen-Geländes auf eine Agentur, die HTML wie 1999 codet, und damit noch Google überlisten will.

Achtung, auf der Arbeit nur aufrufen, wenn die Lautsprecher aus sind. Dachte diese Berieselungs-Unsitte wäre inzwischen abgelegt.
Werden damit die jetzigen Knielinger zu Knielingern 1.0?
Heute morgen hat das Bundesministerium für Forschung und Bildung in Berlin die Gewinner im Wettbewerb „Deutschlands Spitzencluster – Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung“ gekürt. Karlsruhe hatte sich mit der iRegion ja auch beworben – und zählte damit nicht zu den fünf Gewinnern. Erst im März diesen Jahres schaffte es die iRegion noch in die Finalrunde, gemeinsam mit 11 anderen Projekten.
Aber Frau Mergen hatte noch ein schönes Bonmot parat in ihrem Dankesschreiben: „Ich freue mich auf das weitere ‚Networking 2.0’ und danke allen Akteuren der iRegion für ihr unermüdliches Engagement!”
Wie schön wäre es, wenn diese Statistik stimmen würde… Nach dieser liegt der KSC mit 6,25€ pro Liter Bier im Stadion auf dem letzten Platz, und es würden sicher ein paar Auswärtsfans mehr kommen :) Der Haken ist nur: Die Preise dort sind von der letzten Saison übernommen worden, und seit dem letzten Heimspiel verlangt der KSC (oder die Catering-Firmen?) 30 Cent mehr pro Becher. Damit kostet der Liter jetzt 7 Euro, was für einen Platz im unteren Drittel der Tabelle reicht. Aber da die anderen Preise wohl auch nicht mehr aktuell sind… Es ist schon nicht einfach mit Statistiken, die man nicht selbst erstellt hat.
Die Tage bekam ich die Ausgabe 3.08 von „Business Technology” in die Hände, blätterte etwas durch und stieß auf einen 4-Seiten-Artikel über Karlsruhe – recht gut geschrieben, wie ich finde.
Nach der Webinale ist vor der Webinale! Gestern ging die Veranstaltung im Kongresszentrum zu Ende. Seit Sonntag trafen sich dort Aktive, die Spaß an Internet, Soft- und Hardware und anderem hatten oder damit ihr Geld verdienen. Aber eigentlich war es nicht nur eine Konferenz, sondern vier, Sonntag und Montag fand die Open Source Expo statt, bei freiem Eintritt konnten sich Open-Source-Projekte präsentieren. Leider fehlten etwas die Besucher, was zum einen sicher daran lag, dass die ganze Veranstaltung recht kurzfristig bekanntgegeben wurde, andererseits findet ja seit gestern auch eine ähnliche und bekanntere Veranstaltung in Berlin statt, der LinuxTag. Aber das Internet-Café war bereits aufgebaut, zwei Tische mit XP-Rechnern, alle mit Admin-Rechten versehen! Ein der Autorin bekannte Person hat erstmal die Uhrzeit bei einigen PCs verstellt… Das XP passte eben auch gut zur Open Source Expo ;-)

Montags war auch noch nicht viel mehr los, es gb auch noch kein richtiges Vortragsprogramm, sondern „nur” Workshops. Abends fand das Girl Geek Dinner statt, um die 25 Leute saßen gemütlich bei Tapas zusammen, und die Frauenquote lag, aufgrund des Einladungsschemas, bei über 50 Prozent! Mela hat Bilder gemacht.
Aber ab Dienstag war das Kongresszentrum gut besucht, bis zu 12 Vorträge parallel wurden geboten, so dass die Auswahl manchesmal schwer fiel. Denn auch die Dynamic Languages World Europe 2008 und die „International PHP Conference Spring 2008” waren hier zu Gast, sogar die Second Life-Fans kamen bei der „Metaverse 08” auf ihre kosten. Die beiden Konferenzen zu den dynamischen Sprachen fanden auch größtenteils auf englisch statt, es waren einige Speaker aus Amerika da. Und die Keynotes waren eine Möglichkeit für die Sponsoren, sich zu präsentieren, was aber nicht immer so geklappt hat.
Abends gab es eine kleine Standparty, und dazwischen fand die Verleihung der Webinale awards statt. Diese fiel wohl eher in die Kategorie „Seltsam”, Gerrit war als einer der Nominierten dort und berichtete drüber.

Am Mittwoch bereits um 8:30 Uhr ging es weiter, noch mal einen Tag Vorträge, Vorträge, und zwischendrin den Stand vom Stadtwiki Karlsruhe besetzen, zu dem sich doch einige Leute „verlaufen” hatten. Es gab einiges n positivem Feedback. Zum Mittagessen war dann auch die Essensausgabe optimiert, was Dienstags noch nicht so gut geklappt hatte. Übrigens merkte man vom warmen Wetter in den Hallen nichts, erst als man abends wieder rauskam, z.B. dann beim Aufräumen am Mittwoch nachmittag, wo sich dann auch die meisten bereits auf den Weg gemacht haben. Den Besuchern, mit denen ich gesprochen hatte, hat es größtenteils in Karlsruhe gut gefallen, ein amerikanischer Speaker fand unsere leisen Straßenbahnen sehr gut.
Und um nochmal auf den Einleitungssatz zu kommen: Die Veranstalter haben sich bereits entschieden, im nächsten Jahr wieder nach Karlsruhe zu kommen, der 25. bis 27. Mai 2009 ist als Termin geplant – das ist doch mal was! Vielleicht klappt die Einbeziehung der regionalen Open Source-Projekten dann auch besser, es wäre sehr zu wünschen, und die ganze Veranstaltung würde sich hier etablieren.