Der KVV bzw. die KASIG müssen twittern!

Wie sollen sie sonst auf die vielen Beschwerden über Twitter eingehen?

Dabei wird In den Karlsruher Firmen doch schon recht aktiv getwittert: z.B. bei dm sind Sundance und Alverde dabei, und sogar auch das Stadtmarketing KA (wobei das sicher noch ausbaubar ist :))

Geschrieben am 14.06.2010 von Beate P. / Kommentare [1]

»Mut zum Projekt«

In den BNN von heute (27.8.2009 war »heute« zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels) forderte Bürgermeisterin Margret Mergen von den Gegnern der überdimensionierten Kleinstadt-U-Bahn »Mut zum Projekt«.

Damit ist das »Projekt« wohl schon gescheitert, denn wenn öffentliche Funktionsträger die Parolen von Motivationstrainern aus der Dot-Com-Tod-Ära (»Mut zum Projekt, stehe wie ein Baum, Tschakka tschakka«) auspacken, muss es hinter den Kulissen gar furchtbar aussehen…

Geschrieben am 27.08.2009 von Ralf G. / Kommentare [2]

Laute Musik in der S-Bahn? Bis zur Anzeige...

Fräulein zimtstern.in hat miterlebt, wie uniformierte Sicherheitsdienstherren eine S-Bahn gestürmt haben und ein paar Jungs, die laut Musik gehört haben, eine Anzeige verpasst haben. Vorher wurden sie noch vom Fahrer der Bahn für Analphabeten gehalten.

Geschrieben am 07.08.2009 von Beate P. / Kommentare [14]

Kommen schwere Zeiten für den Baden-Airpark?

Die Bundesregierung will die staatliche Förderung kleiner Flughäfen einschränken. Einem Bericht des Handelsblattes nach sollen strikte Anforderungen zukünftig auch Beihilfeverfahren der EU verhindern. Der neue Flughafenkonzept-Entwurf von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee enthalte außerdem “ein mehr oder weniger deutliches Bekenntnis zum Ausbau” der großen deutschen Beihilfen für Flughäfen oder neue Flugverbindungen sollen zukünftig nur noch möglich sein, wenn damit das Fluggastaufkommen allgemein erhöht würde. Ein Verdrängungswettbewerb, der andere Fluggesellschaften oder Flughäfen benachteiligen würde, soll somit verhindert werden. Geförderte Flugverbindungen müssen dann nach fünf, spätestens aber nach zehn Jahren rentabel sein. Das neue Flughafenkonzept soll am 27.05. verabschiedet werden.

Geschrieben am 21.05.2009 von Oliver N. / Kommentare [2]

Komasaufen gehört mit dazu

Im Erste-Hilfe-Kurs für Fahrschüler wird das Trinken bis zur Bewusstlosigkeit thematisiert. Was in Karlsruhe jeden Freitag und Samstag passiert, gehört zu einem bundesweit einmaligen Projekt: startsafe – der junge Erste-Hilfe-Kurs.

Erste Hilfe, die meisten werden sich noch wage erinnern – bekommt mit startsafe ein neues Gesicht. Aus dem Pflichtprogramm für zukünftige Autofahrer wurde ein Präventionsprogramm, das nicht nur auf Paragraphen verweist. Vielmehr wird den Jugendlichen neben der Pflicht zur Hilfeleistung im Notfall auch aufgezeigt, dass sie Verantwortung für sich selbst tragen.

Jeden Montag Morgen müssen wir schreckliche Unfallmeldungen mit den Schlagzeilen wie „Discounfall – Jugendliche rasten in den Tod” lesen. Die Erkenntnis daraus ist nicht neu: Junge Fahranfänger sind besonders gefährdet. Doch die Verantwortung in der Disco-Clique trägt nicht nur der Fahrer, sondern alle, die im Auto sitzen.

startsafe – der junge Erste-Hilfe-Kurs setzt genau hier an und verknüpft geschickt Risiko- und gesundheitsgefährdende Themen mit der „langweiligen” Erste Hilfe. Als Beispiel wird das Thema Bewusstlosigkeit mit dem Komasaufen verknüpft. Dies versteht jeder Jugendliche auf Anhieb. Neben den Erste Hilfe-Klassikern wie Atemkontrolle oder Stabile Seitenlage werden die jungen Kursteilnehmer dabei noch über die Gefahren von Komasaufen aufgeklärt.

Geschrieben am 02.01.2009 von Oliver N. / Kommentare

Betriebshof Ost geht ans Netz

Eine 195 Meter lange und 9 Meter hohe Abstellhalle mit 12 Abstellgleisen für 48 Straßenbahnen (Bilder unten), mit Solarzellen und Bepflanzungen auf dem Dach; eine Wartungshalle (Bild oben) mit 4 Gleisen für 8 Bahnen, einer Waschanlage, und 3 Wartungsgleisen; 5,2 km Gleise, 32 Elektro- und 15 Handweichen; Baukosten 40,5 Mil. Euro; Bauzeit 2 Jahre und 3 Monate – das ist in dürren Fakten der neue Betriebshof Ost der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), der zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb genommen wird. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 0:15 wird die erste Bahn aus dem neuen Betriebshof »zum Dienst« rollen.

So leer wie auf dem Bild wird es in der Abstellhalle nicht mehr lange sein. Am Samstag rollen die ersten Bahnen herein, von einem »Betriebshofmanagementsystem« wie von Geisterhand nach Fahrplangesichtspunkten vollautomatisch über die elektronischen Weichen an die richtige Parkposition rangiert.

Aus Kostengründen wurde der Bau einer weiteren Abstellhalle auf dem Gelände zunächst verschoben, die Integration des Gesamtausbaus auf dann 18 Gleise für 72 Straßenbahnen ist jedoch bereits angedacht.

Weil in der neuen Halle mehr Bahnen »parken« können als in der seit 1903 genutzten Halle an der Durlacher Allee, entfallen im Jahr etwa 20.000 Leerfahrten von anderen »Parkplätzen« in den Karlsruher Osten.

An die Nachbarn wurde auch gedacht, so ist die Einfahrt in die Abstellhalle mit ihren »quitschintensiven« Kurven und Weichen aufwändig überdacht und mit Trennwänden abgeschirmt worden.

Wie erwähnt, zum Fahrplanwechsel am 14.12. wird der Betriebshof in Betrieb genommen, im Januar soll es einen »Tag der offenen Tür«, also ein »Eröffnungs-Feschtle«, geben, an dem man sich den neuen Betriebshof von innen anschauen kann.

Geschrieben am 12.12.2008 von Ralf G. / Kommentare [10]

Wenn der Nightliner durch die Streets cruist...

Zeit haben - Having time

In the Night, wenn alles schläft, findet man on the Streets of Karlsruhe nur noch die allerderbsten Styler. Wenn diese dann zu später Stunde nach dem fetten Nightlife eigentlich nur noch schnell zu den Homies chillen wollen, gibt es ein Problem: Es fährt schon ab dem »frühen Abend«, gegen Midnight, keine Straßenbahn mehr, also müssen sie wohl oder übel auf ihren derben Sneakers nach Hause walken.

Aber der KVV hat ein Einsehen: Ab dem 14.12.08 gibt es in Karlsruhe eine Nachtlinie, die, einer badischen City mit big Name in the whole World angemessen, auf den schönen Namen »Nightliner« hören wird.

Die Linie »Nightliner 1« wird von Durlach bis zum Place Of Europe, äh, zum Europaplatz cruisen. Danach wird sie zum »Nightliner 2«, it’s magic, Digga, und fährt in einer big Round über ZKM, Hauptbahnhof und Tivoli zurück zum Euro und von da wieder als »Nightliner 1« nach Durlach, wenn ich diese scary line richtig verstanden habe…

Bis auf die schwachsinnige Namensgebung eine für die »little Capital of Baden« längst überfällige gute Sache.

[Nachtrag 26.11.] Nun hat auch die Website der KVV nähere Informationen zu den neuen Nachtlinien.

Geschrieben am 19.11.2008 von Ralf G. / Kommentare [13]

Bahnhof des Jahres 2008

Was es alles für Auszeichnungen gibt… Seit 2004 wird von der Allianz pro Schiene der Titel „Bahnhof des Jahres” in den beiden Kategorien „Stadt mit weniger als 100 000 Einwohnern” und „Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern” verliehen. Und für 2008 lauten die Sieger Schwerin und – Karlsruhe, genau.

Hauptbahnhof KarlsruheFoto: Stone (CC-by-nc-sa)

Gelobt wurde u.a. die Kundeninformation und die Anbindung an die Stadt, dass „Hektik und Orientierungslosigkeit an diesem Bahnhof Fremdworte zu sein scheinen”. Jury-Mitglied Matthias Knobloch vom ACE: „Der Bahnhof bietet alles und verströmt gleichzeitig eine absolut entspannte Atmosphäre.”

Eine Siegertafel gibt es auch, sie wird am 13.Oktober im Hauptbahnhof feierlich enthüllt.

Damit reihen wir uns in eine Reihe ein mit den Bahnhöfen Berlin Hbf. und Bhf. Landsberg (2007), Hamburg Dammtor und Bhf. Oberstdorf (2006), Mannheim Hbf. und Bhf. Weimar (2005) sowie Hannover Hbf. und Bhf. Lübben (2004).

Geschrieben am 18.09.2008 von Beate P. / Kommentare [1]

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