Mögen die Spiele beginnen!

Auch das ZKM hat sich auf die WM vorbereitet und die Installation »SCHLAND« von Constantin Scholz aufgestellt, bei der die einzelnen Töne der deutschen Nationalhymne durch Metallklöppel erzeugt werden, die an Bierflaschen befestigt sind.

audio loop no.6 (Schland) von c scholz auf Vimeo.

Peter Weibel: »Die Idee ist, dass mit Hilfe der Bierflaschen-Installation die deutsche Nationalhymne im Foyer des ZKM erklingt, sobald die deutsche Mannschaft ein Spiel gewinnt. Man muss nämlich davon ausgehen, dass so eine WM auch ein Trinkerlager ist, so dass also Bierflaschen und Flaschenköpfe eine angemessene Allianz eingehen.«

Geschrieben am 11.06.2010 von Beate P. / Kommentare [1]

27. Opernball 2010 in Karlsruhe: zwangsernährte Gäste bei Gräfin Mariza?

Der folgende Beitrag wurde uns von Achim E. zugeschickt, danke!


Die Offerten zum Erwerb von Eintrittskarten für den diesjährigen Karlsruher Opernball unter dem Motto: „Zu Gast bei Gräfin Mariza“ sind in den letzten Tagen versendet worden.

Waren es im vergangenen Jahr 2009 noch Verzehrbons, die einen kräftigen Aufschlag auf die Kartenpreise des Opernballs verursacht hatten, wird beim diesjährigen Opernball allen Besuchern ein sogenannter Gourmetteller bisher undefinierter Zusammensetzung als Zwangszugabe verordnet.

Damit wird nun zum zweiten Jahr in Folge ein Verkauf von vielen Besuchern nicht erwünsch ten Sach leistungen über eine Erhöhung der Eintrittspreise vom Badischen Staatstheater realisiert.

Dabei sollte doch eigentlich der durchweg mündige Opernballbesucher nach optischer Inspektion der Speisen selbst entscheiden dürfen, ob er nun einen Gourmetteller, einen Salat, eine Bratwurst oder doch lieber „nur“ ein Getränk zu sich nimmt.

Jedenfalls sind die Preise für die Eintrittskarten im Jahr der Wirtschaftskrise gegenüber dem Jahr 2008 durch die missliebig gewordene Verkaufspraxis des Staatstheaters um bis zu 50% angestiegen.

Will man über diese verdeckte Erhöhung einen gestiegenen Kostendruck abfedern, wäre es viel ehrlicher und fairer, einfach den Verkaufspreis der Eintrittskarten anzuheben.

Man muss nun abwarten, wie der sich abzeichnende Massenverzehr von Gourmettellern bei geschätzten 2.000 Besuchern vom Bad. Staatstheater logistisch bewältigt wird. Denn viele Besucher verfügen über sogenannte Laufkarten ohne Anspruch auf einen Sitz- bzw. Essplatz an einem Tisch. Werden die staatstheaterlich verordneten Teller illegal und hastig an einem temporär herren-/damenlosen, fremden Tisch verzehrt? Oder unter höchster Kleckergefahr doch eher auf der Ablage der Garderobe verschlungen?

Herausfordernd wird auch, wie die Lückenlosigkeit der Kühlkette an einem eventuell schon sehr lauen Frühlingsabend bei den tausenden von Tellern aufrecht erhalten werden kann. Und erst danach wird sich für den Besucher entscheiden, ob Preis, Leistung und Modalität des Verzehrs des vom Badischen Staatstheater angekündigten „kulinarischen Feuerwerks“ stimmig war.

Achim E.

Geschrieben am 12.03.2010 von Beate P. / Kommentare [1]

KArInTrouble: Kunst-Projekt zur Zerstörung von Autos

Am letzten Samstag fand das bisher zweite Projekt der Jungs von KArInTrouble auf dem Stephansplatz statt. Weitere Aktionen werden auf der Website www.karintrouble.de angekündigt.

ExtraHerz Bericht über KArInTrouble dem Kunst-Projekt zur Zerstörung von Autos von Kavantgarde auf Vimeo.

Geschrieben am 04.09.2009 von Beate P. / Kommentare [2]

Buskampagne

Inspiriert von der britischen Atheist Bus Campaign fährt seit Pfingsten (welche Ironie) der Bus der Buskampagne durch Deutschland. Ursprünglich sollte wie im durch Richard Dawkins unterstützten Original Werbung auf Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe mehrerer Großstädte plaziert werden, was aber keines der Unternehmen mitmachen wollte, schließlich sein man “weltanschaulich neutral” – so die Antwort der meisten Dienstleister.

Zu dieser Zeit waren schon viele Spenden eingenommen worden. Die Organisatoren entschieden sich schließlich, stattdessen einen Doppeldeckerbus zu mieten und damit inklusive Rahmenprogramm durch Deutschland zu touren. Am kommenden Mittwoch ist das Team vormittags in Karlsruhe vor Ort.

Interessant wird es vor allem, wenn die “evangelikalen Trittbrettfahrer” von Gottkennen.com wieder den Atheistenbus begleiten.

Geschrieben am 07.06.2009 von Timo Theis / Kommentare

Peter Sloterdijk über Karlsruhe

Geschrieben am 26.05.2009 von Beate P. / Kommentare

Ausgeschlachtet

Unter diesem Motto fand am Sonntag ein Tag der offenen Tür im ehemaligen Karlsruher Schlachthof statt. Künstler, Firmen und Vereine, die bereits eingezogen sind bzw. noch am planen oder bauen sind, präsentierten sich. Eine Frau der Fächer GmbH bot eine Führung an, die recht aufschlussreich war:

Führung Ausgeschlachtet

Sie erklärte, welche Nutzung die einzelnen Hallen hatten und was jeweils geplant ist bzw. wer schon eingezogen ist. Dabei ist der Zustand recht unterschiedlich. Beim Filmboard z.B. sieht man dem Gebäude die frühere Nutzung nicht mehr an. Andere sind noch fast in dem Zustand wie vor etwa zweieinhalb Jahren:

Alter Schlachthof

Hier wird später mal das Gestaltungsbüro zwoelf einziehen. Im zukünftigen Substage wurde schon mal Musik gemacht, und man sah, warum der Einzug auf 2010 verschoben wurde: Da herrscht noch eine große Baustelle, nach Musikclub sieht das bisher noch nicht wirklich aus. Von der Mood Lounge konnte man schon mal den Sand und die Theke bestaunen, die dann demnächst zur After-Work-Party eingesetzt werden. Ansonsten befindet sich bereits u.a. eine Pianowerkstatt, eine Bildhauerin, eine Eisenschmiede und eine Diplom-Restauratorin hier. Die Mietpreise liegen laut Aussage zwischen 2,50 €/m2 für Lagerfläche und 6,50-7 € für Bürofläche.

Dass die Straßenbahn ab 2011 von dem neuen Teil der Südstadt kommend durch die Schlachthausstraße fahren soll, stand bereits in der Zeitung. Daher wird der Autoverkehr dann verlegt, es wird eine weitere Planstraße quer durch das gesamte Areal geben, westlich der heutigen Schlachthausstraße. Geparkt wird dann zwischen den Häusern.

Auf der anderen Straßenseite befand sich der Viehhof. In einem Gebäude befindet sich das Tollhaus, das ja auch fleißig am Anbauen ist. Nordöstlich davon befindet sich die ehemalige Schweinehalle, das ist das Gebäude mit den kaputten Fenstern unterm Dach. Sie steht auch unter Denkmalschutz und wird wohl erhalten, wenn die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Geplant ist derzeit ein Existenzgründerzentrum darin. Die weiteren Flächen dort (ehemaliges Opel-Autohaus usw.) sollen verkauft werden, allerdings soll dort auch Kultur im weitesten Sinne angesiedelt werden, sagt der Bebauungsplan.

Geschrieben am 10.05.2009 von Beate P. / Kommentare [2]

Wahlkampfbeobachtungen (Teil 5)

Die K-Frage im Tollhaus
Kulturpodiumsdiskussion des Kulturrings zur Kommunalwahl ’09 vom 04.05.09

Da saßen sie nun auf dem Podium, die geballte Kulturfachkompetenz der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und ein Vertreter der Linken. Und mittendrin der Moderator Andreas Jüttner, der vielleicht ein guter Journalist sein mag, aber leider kein guter Moderator. Er hatte schon Probleme die Politiker richtig vorzustellen, denn Frau Fromm von der FDP ist Fraktionsvorsitzende und nicht Stellvertretende. Und die KAL bedeutet immer noch Karlsruher Liste und nicht Karlsruher Alternative Liste, auch wenn sie das vielleicht gerne sein würde. Herr Jüttner, der sich eigentlich gut in der Karlsruher Kulturszene auskennen müsste, verstand es leider nicht vor ca. 100 Zuhören andere Themen, außer Kultur-Haushaltspolitik und Kreativpark Ostaue anzureißen. Und so konnten die Vertreter der Kulturpolitik das sagen, was sie in solchen Situationen meistens machen. Sie rattern ihre Statements runter, ohne wirklich zu diskutieren.

Konsens oder Dissens?

Anfangen zu rattern durfte als erstes Frau Ernemann von der SPD-Fraktion. Sie sei mit den Haushaltsberatungen in Sachen Kultur zufrieden, was die Klein- und Großkultur anginge. Und sie könne doch in dieser Frage sicher auch für die anderen Fraktionen sprechen. Denn schließlich herrschte ein großer Konsens bei den Kulturhaushaltsberatungen. Dem beipflichten konnte Dr. Albert Käuflein von der CDU-Fraktion, denn es gebe schließlich nur in Nuancen Unterschiede und zwischen den Kulturvertretern der Fraktionen sei ein breiter Konsens vorhanden. Wer jetzt befürchtete, dass es in dieser Kulturharmonie weiterging, konnte aufatmen.

Denn da gab es noch Frau Anne Segor von der Grünen-Fraktion, die meinte, dass es gar keinen so großen Konsens unter den Fraktionen gäbe. Die freie und die Soziokultur bräuchte mehr Unterstützung. Wie das genau aussehen soll, hat sie nicht gesagt. Dafür gab sie an, wo kein Konsens bestünde. Beim Baukostenzuschuss von jeweils mehreren 100.000 € fürs Tollhaus und Substage hätten nur SPD/Grüne/KAL für den Antrag gestimmt, CDU/FDP diesen abgelehnt. Das sei nötig gewesen, damit (Achtung, jetzt kommt’s) das Tollhaus nicht mehr auf kommerzielle Produktionen fahren müsse. Denn das wäre wiederum nötig gewesen, wenn der zinslose Darlehensantrag von CDU und FDP eine Mehrheit im Gemeinderat bekommem hätte. Was bedeutet denn das im Umkehrschluss? Tollhaus fährt bislang keine kommerzielle Schiene oder bedeutet das, dass das Tollhaus nur sehr wenig kommerzielle Schiene bislang fährt? Und was bedeutet Kommerzialisierung in diesem Sinne überhaupt? Das sind offene Fragen, wo jetzt eigentlich der Moderator einhaken müsste. Hat er aber nicht.

Ein weiteres Beispiel des Dissenses gab Frau Segor an: Die Grünen und die KAL beantragten eine Erhöhung des Projektförderungshaushaltstopfes um 25.000 € auf insgesamt 50.000 €. Antrag abgelehnt durch die anderen Fraktionen. Dies könne sie nicht verstehen, da der Topf ausgeschöpft worden sei und eine Erhöhung logisch erscheint. Dem hielt Frau Fromm von der FDP entgegen, dass aber schon institutionell geförderte Kultureinrichtungen aus diesem Top für Projekte beantragen würden und das nicht der Sinn der Sache sein könnte. Diese müsste ihre Kulturprojekte aus ihrem Haushalt stemmen können.

Nun durfte Dr. Eberhard Fischer von der KAL-Fraktion anfangen zu rattern. Er finde den Einstieg in die Diskussion nicht gut, denn Kultur lebe unabhängig vom Geld. Das KOHI in der Südstadt bekäme auch keinen Zuschuss und würde gute Kulturarbeit machen, dort gäbe es einen Poetry Slam. Dass es schon seit Jahren einen Poetry Slam in einem kommerziellen Kulturhaus in Karlsruhe gibt, erwähnte er nicht, obwohl er das eigentlich wissen müßte. Das ist verständlich, denn schließlich kandidiert auch ein Vorstandsmitglied des KOHI auf der KAL-Kandidatenliste und nicht nur Frau Vellhagen vom Tollhaus. Auf eine spätere Nachfrage eines früheren Clubbetreibers, wie das KOHI sich nach ein paar Jahren weiter finanzieren sollte, antwortete er nicht. Abgesehen davon muss man wissen, dass man zuschussfähig erst nach einer gewissen Zeit von Existenz ist. Und allein finanziert, hat das KOHI das Programm auf dem Werderplatz zum Stadtgeburtstag wohl auch nicht, auch wenn das von einem anderen Geldtopf kommt. Letztendlich, so Fischer, sei die Kulturszene in Karlsruhe gut bedacht im Vergleich zu anderen Städten. Abgesehen davon seien bei Investitionsmittel-Anträgen eher Mehrheiten im Gemeinderat zu finden, als bei einer dauerhaften Erhöhung der institutionellen Förderung.

Bevor der Linke Vertreter Dieter Emig seine kulturpolitischen Vorstellungen losrattern durfte, räumte Frau Ernemann (SPD) in einem fast dramatisch klingenden Einwurf ein, dass es in ihrer SPD-Fraktion Kultur als letzter Bereich stünde, denn schließlich steht die SPD vorrangig für Sozialpolitik und Bildungspolitik. Sie hätte es eben schwer durchzudringen und Mehrheiten zu finden. Und dafür wären die Haushaltsberatungen sehr gut gelaufen. Ähnliches räumte Dr. Albert Käuflein von der CDU ein. Das klang so, als ob man noch Verständnis für die Vertreter der Volksparteien haben soll, wie schwer sie es doch in Sachen Kultur haben. Verständnis? Eher eine Erklärung, warum die Volksparteien in vielen Bereichen Zustimmung verlieren und viele Politikfelder den anderen kleineren Parteien mittlerweile überlassen müssen.
Noch immer musste Dieter Emig (Linke) auf sein Losrattern warten, denn Frau Fromm (FDP) musste noch loswerden, dass in Karlsruhe die Leuchtkraft der Kultur als Standortfaktor angestrebt werden müsse. In vielen Bereichen sei alternative Kultur schon zur traditionellen Kultur geworden sei. Wen sie damit meinte, sagte sie nicht. Unverständlich in diesem Sinne und zusammenhanglos erwähnte sie noch, dass die Clubkultur (was sie darunter auch immer versteht) kein Geld beantragen würde. Ach ja, ist das so?

Aber jetzt durfte dann doch endlich Dieter Emig von den Linken ran. Kultur sollten alle machen dürfen, auch Laien, Kinder und Senioren, gleichgültig welchen Status sie haben. Er sieht eher Kulturangebote und Kulturarbeit als sozialen Aspekt an, und findet es gut, wie der Werkraum e.V. Kultur vermittelt, der ja auch in den Haushaltsberatungen Berücksichtigung gefunden hat. Allerdings prognostizierte er, dass nach den Wahlen Kürzungen kommen werden und somit Einsparungen vorgenommen werden müssen, wobei die Kultur nicht geopfert werden dürfe.

In diesem Zusammenhang erwiderte Dr. Fischer (KAL) , dass der soziale Aspekt der Kultur in Karlsruhe nichts Neues sei, denn es gäbe schon seit längerem den Schule-Kultur Haushaltstopf. Frau Segor (Grüne) meinte, dass es durchaus zu Sparprogrammen kommen könnte, man verspreche aber bei der Kultur nicht zu kürzen.

Missmanagement beim Kreativpark Ostaue?

Nachdem die Kulturhaushaltsberatungen im Tollhaus noch einmal durchgearbeitet wurden, der Moderator sich beeindruckend im Hintergrund gehalten hat, kam das Thema zum alten Schlachhofgelände, dem Kreativpark Ostaue. Auslöser war ein Gedanke von Rita Fromm (FDP), dass sich die Kultur besser vernetzten müsste. Sie stelle sich vor, dass der Kreativpark analog des Technologieparks angegangen werden müsste. Die Kultur könne hierbei viel von der Wirtschaft lernen. Mehr Kooperationen zwischen den Kulturträgern wären wünschenswert, um somit die Kultur in Karlsruhe besser als Wirtschaftsfaktor präsentieren zu können. Und dafür wäre der Kreativpark sehr geeignet und man müsse jetzt klären, was dringlich auf dem Schlachthofgelände passieren müsse.

Diesen Ball nahm dann Dr. Fischer (KAL) auf, der die Bedeutung des Tollhauses nochmal für den Kreativpark hervorhob, von 90 % Eigenfinanzierung und 1 Mio € Umsatz sprach, dabei das Personalpronomen „wir“ verwandt, nachdem er sich bei Frau Vellhagen vom Tollhaus der Zahlen rückversicherte. Manchmal ist es einfach schwer die angebliche politische Distanz zu einem Lobbyempfänger dauerhaft zu gewähren. Zurück zum Thema: Herr Dr. Fischer meinte, dass Hauptproblem sei, dass drei Träger für das Schlachthofgelände zuständig seien. Die Fächer GmbH, das Wirtschaftsförderungsamt und das Kulturamt. Die Federführung sei nicht eindeutig, wer für die Entwicklung des Schlachthofes verantwortlich sei. Das muss sich ändern, und abgesehen davon bräuchte es einen Manager auf dem Gelände, der als Ansprechpartner für Interessierte am Schlachthof zur Verfügung steht. Dem schloss sich auch Frau Ernemann (SPD) an, die ergänzend meinte, dass ein Kulturbüro mit dem Manager sich nicht im Rathaus hinterm dem Kulturamt verstecken dürfe. Herr Dr. Albert Käuflein (CDU) nahm die Fächer GmbH etwas in Schutz, indem er ihr gute Arbeit attestierte. Die Vermarktung der Grundstücke verlaufe gut, räumte aber ein, dass die Mietpreisvorstellungen der Fächer GmbH für Kulturinterssierte nicht stimmen könnten.

Unterschiedliche Vorstellungen gab es auch, wer sich auf dem Kreativpark ansiedeln dürfe. Frau Segor (Grüne) unterstrich in diesem Zusammenhang, dass zu große Unternehmen, wie z.B. Verlage oder Filmproduktionsgesellschaften sich mit kleinteiliger Kultur nicht vertragen würden. Sie räumte auch ein, dass auf dem Gelände bislang zu wenig bewegt worden sei, und die baulichen Zustände nicht gerade Interessierte einladen würde. Dieter Emig (Linke) befürchtete, dass auf dem Schlachthofgelände der Kommerzialisierung der Kultur nur Vorschub geleistet würde und sieht dessen Entwicklung kritisch.

Fazit der Veranstaltung

Es war eine Veranstaltung des Kulturringes, dem Dachverband der soziokulturellen Vereine in Karlsruhe. Und genauso muss man es sehen. Spannend ist anders, wirklich wichtige kulturelle Fragen wurden nicht gestellt. Erst ganz am Schluss wurden Fragen aus dem Publikum aufgeworfen, die interessant gewesen wären zu beantworten. Dies räumte auch ein Podiumsteilnehmer ein, der meinte: „Jetzt könnte es spannend werden.“ Wurde es aber nicht, denn nach 2,5 Stunden inklusive Kulturbeitrag von Gunzi Heil, war es dafür zu spät.

Geschrieben am 05.05.2009 von Swen Kraus / Kommentare [1]

KAVANTGARDE

Damit das Stadtblog nicht zu einem Fußballblog verkommt, heute mal ein andres Thema: Kultur. Johannes twitterte eben, dass es für Karlsruhe jetzt ein Musik- und Kultur-Blog gäbe, nämlich KAVANTGARDE – Musik und Kunst aus Karlsruhe auf einen Blick! Gleich mal in den Feedreader damit.

Manche Dinge erledigen sich von selbst, wenn man lange genug wartet, sowas hatten wir auch mal geplant, aber wie das halt so ist….

Geschrieben am 25.03.2009 von Beate P. / Kommentare

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