Wasserstofftechnologie in Karlsruhe

Das Forschungszentrum Karlsruhe koordiniert das EU-Projekt HySafe, an dem 24 europäische und ein kanadischer Partner aus insgesamt 13 Ländern beteiligt sind. Das Projekt, dessen Kürzel für Safety of Hydrogen as an Energy Carrier steht, wird von der EU mit sieben Millionen Euro gefördert. Ziel des Projektes ist es, den Umgang mit Wasserstoff sicherer zu machen und das öffentliche Vertrauen in die Wasserstofftechnologie und ihre Anwendungen zu fördern, meldet das Sicherheitsmagazin für Trends, Technik und Dienstleistung.

Wichtige Themen sind dabei die Entwicklung von Methoden zur Beschreibung von Freisetzungsszenarien sowie zur Schadensverhütung und -begrenzung sowie die Standardisierung von Risikoanalysen hinsichtlich Brand oder Explosion. Dazu kommt der Aufbau einer internationalen Datenbank für Störfälle und Unfälle. Insgesamt werden 102 Wissenschaftler an dem Projekt mitarbeiten. Die Partner des Projektes kommen aus der Industrie, beispielsweise von BMW, Volvo und Air Liquide, der Wissenschaft, wie das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie, und aus staatlichen Einrichtungen.

Geschrieben am 27.04.2004 von Oliver N. /

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