Intelligentes Speichern von Erdgas spart Kosten

Neueste Investition für die Erdgasversorgung in Karlsruhe ist eine moderne Gasverdichter-Anlage der Stadtwerke Karlsruhe. Aufgabe dieser Anlage bei der Erdgas-Übernahmestation in Eggenstein ist es, einen Teil des dort ankommenden Erdgases aus der Transeuropäischen Pipeline, kurz TENP genannt, zu komprimieren.

Diese Anlage, die rund 7.000 Kubikmeter Erdgas pro Stunde verdichten kann, ist nicht nur technisch innovativ, sie ist vielmehr eine Investition hin zu noch mehr Wirtschaftlichkeit in der Erdgasversorgung von Karlsruhe und Rheinstetten, betont Dr. Karl Roth, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Denn durch den Einsatz des Verdichters sollen die im Winter auftretenden Leistungsspitzen verringert werden. Um die Kosten für den Erdgasbezug zu optimieren, wird zu Hochlastzeiten der Bezug gedrosselt und auf den "Erdgasspeicher" zurückgegriffen.

Diese Speicherung bewerkstelligen die Stadtwerke mit einer "Hochdruck-Speicherleitung", die zu Zeiten niedrigen Bedarfs mit dem komprimierten Erdgas gefüllt wird. Dieses Erdgas wird dann an kalten Tagen zur Abdeckung von Leistungsspitzen wieder ausgespeist. (pm)

Geschrieben am 08.12.2003 von Oliver N. /

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.