Laute Musik in der S-Bahn? Bis zur Anzeige...

Fräulein zimtstern.in hat miterlebt, wie uniformierte Sicherheitsdienstherren eine S-Bahn gestürmt haben und ein paar Jungs, die laut Musik gehört haben, eine Anzeige verpasst haben. Vorher wurden sie noch vom Fahrer der Bahn für Analphabeten gehalten.

Geschrieben am 07.08.2009 von Beate P. /

Kommentare

  1. Eine kurze Ergänzung, nicht, dass das falsch ‘rüberkommt:
    Die Sicherheitsherren haben die S-Bahn nicht gestürmt, sondern die Jungs außerhalb der Bahn an der Haltstelle, an der die Jungs die Bahn verließen, in Empfang genommen.

    Wir, sowie viele andere in der Bahn fanden das Verhalten des Fahrers durchaus richtig. Die Jungs wurden mehrmals gewarnt und hielten es nicht für nötig, sich an die Regeln, die in der Straßenbahn gelten, zu halten.
    Nach der erstmaligen Aufforderung, die Musik abzuschalten vergingen keine 5 Minuten, da war die Musik wieder in voller Lautstärke zu hören. Und die Diskussion darüber begann von Neuem.
    Das hat gezeigt, dass ein simples Hinweisen und Aufmerksammachen nicht mehr genügt. Also folgte der nächste Schritt.

    zimtsternin · 7. August 2009, 13:41 · #

  2. Danke für die Ergänzung.

    Ich hatte es nur verlinkt, um mal zu zeigen, was mit Leuten passiert, die sich nicht an die aufgeklebten Hinweise halten.

    Beate · 7. August 2009, 13:49 · #

  3. Den Artikel muss ich erstmal verdauen…
    Jedoch sehr schöner aber teils derber Blick hinter den Kulissen von KA’s Unterwelt.

    Mfg,
    ein geschockter Phil.

    Philipp · 7. August 2009, 14:07 · #

  4. In Baden-Württemberg hatte man schon immer ein Faible für Recht(s) und Ordnung.

    Edo Z. · 8. August 2009, 08:37 · #

  5. niederes Pack raus

    Innsbruck · 9. August 2009, 08:38 · #

  6. einsatzkommando wegen musikhören ?
    das ist schlichtweg krank.

    übrigens:

    offenbar werden in diesem blog KVV-kritische kommentare immer gerne entfernt.

    bahnhasser · 10. August 2009, 12:54 · #

  7. Ist eigentlich das Singen in einer KVV-Bahn verboten? Oder Pfeifen?

    Holger · 11. August 2009, 10:47 · #

  8. Leider sind couragierte Fahrer wie dieser die Ausnahme. Den meisten scheint herzlich egal zu sein, was sich hinter ihrem Rücken in der Bahn abspielt. Sonst gäb’s sicher öfter Anzeigen und ‘Hausverbote’ gegen solche unzureichend erzogene Flegel.

    Felix · 11. August 2009, 13:41 · #

  9. @ Felix
    Diese Fahrerkabinen, in denen modernes Personal ein zurückgezogenes Dasein fristet, sind den Gewerkschaften zu verdanken. Die wollten keine Nähe mehr zum fahrenden Volk.

    @ Holger
    Auch der hausintern produzierte Lautsprechergesang, welchen der linientreue Kunde täglich konsumieren darf, bleibt einem in der Kabine erspart.

    @ bahnhasser
    Kritik am Verkehrsverbund unerwünscht. Bald sind die 6 Wochen Galgenfrist eh rum. Dann können gewisse Leute endlich wieder aufatmen.

    Ranzenfrön · 12. August 2009, 11:33 · #

  10. ich finde es mehr als armselig daß KVV-kritik immer zensiert wird. andere beiträge mit beleidigugnen der opfer dieses falles (der muskifreunde) bleiben ja auch drin.

    zudem sollte der bahnfahrer wegen beleidigung angezeigt werden, aufgrund seines ausfalls gegen junge menschen, deren einziges vergehen es war musik zu hören.
    das impertinente und dümmliche erziehungsgeschwätz aus dem lautsprecher der bahnwagen ist dagegen eine echte belästigung.

    so mal sehen wie lang es dauert bis der zensor wieder kvvaut.

    bahnhasser · 12. August 2009, 18:50 · #

  11. @bahnhasser: Ich habe bisher keine KVV-kritik zensiert, und wüsste auch nicht, wer von den Mitautoren das gemacht haben soll. Werde das mal beobachten.

    Beate · 12. August 2009, 19:55 · #

  12. @bahnhasser: Die Kerle waren durchaus auch ausfällig gegenüber den Fahrer und Mitfahrenden.
    Aber ich würde gerne mal jemanden sehen, der sich lauter Handymusik nachts um halb eins in der S-Bahn erfreut.

    zimtsternin · 12. August 2009, 21:29 · #

  13. @ bahnhasser

    “das impertinente und dümmliche erziehungsgeschwätz aus dem lautsprecher der bahnwagen ist dagegen eine echte belästigung.”

    Zustimmung.

    Ranzenfrön · 13. August 2009, 11:15 · #

  14. Bald sind die sechs Wochen rum.

    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/zwischen-millionengrab-und-boulevard—19593688.html

    Ranzenfrön · 17. September 2009, 04:02 · #

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