„Intel Friday Night Game” abgesagt

Da haben die Politker nun erreicht, was sie wollten: der Veranstalter, Turtle Entertainment, hat die für den 5. Juni angekündigte Intel Friday Night Game in Karlsruhe abgesagt.

In abschließenden Gesprächen gestern und heute Morgen mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich haben wir uns deshalb darauf verständigt, von unserem Vertragsrecht Abstand zu nehmen und die Veranstaltung abzusagen. In der technologiefreundlichen Stadt Karlsruhe, in welcher auch das Bundesverfassungsgericht seinen Sitz hat, hätten wir einen solchen Umgang nicht erwartet.

So Ralf Reichert, Geschäftsführer der Turtle Entertainment GmbH. Ich hoffe, das wird sich für die Parteien auswirken, und zwar nicht positiv. Am 7. Juni sind Wahlen, da geht noch was!

Update: netzpolitik.org spricht keine Wahlempfehlung für CDU/CSU aus.

Geschrieben am 26.05.2009 von Beate P. /

Kommentare

  1. Die CDU zieht den Schwanz ein. Männer.

    Frauke · 26. Mai 2009, 11:28 · #

  2. Ich finde das unglaublich, dass die CDU-Fraktion dies nun doch tatsächlich geschafft hat. Wie immer, ohne Differenzierung, biedere Argmumente zum Wohle des Wahlergebnisses? Abwarten! Die Grünen haben sich allerdings auch nicht mit Ruhm dabei bekleckert.

    Swen · 26. Mai 2009, 11:34 · #

  3. Und warum nehmen die dann Abstand? Es geht doch nicht darum, lieb und nett zueinander zu sein. Zur Not zieht man halt vor Gericht.

    Scheiß Eiteitei-Püpüpü-Mentalität.

    Jens · 26. Mai 2009, 11:45 · #

  4. Das die Dorfpolitiker von Karlsruhe eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung absagen ist schon bezeichnend.

    Oliver N · 26. Mai 2009, 11:49 · #

  5. Ich finde die Vorwegnahme der Gemeinderatssondersitzung insbesondere deshalb schade, weil den Bürgern so die Möglichkeit genommen wird, die Haltungen und Aussagen der Politiker zwecks Wahlentscheidung genau anzuschauen.

    Jens · 26. Mai 2009, 12:20 · #

  6. Es gibt noch andere sinnvolle Veranstaltungen für die Jungend in Karlsruhe (via Taschenbier) :-)

    Beate · 26. Mai 2009, 12:57 · #

  7. Und hier wird eine Demonstration gegen die Absage organisiert.

    Beate · 26. Mai 2009, 14:06 · #

  8. Und noch ein schönes Interview:

    Angesichts der katastrophalen Ahnungslosigkeit eines Großteils der Gemeinderatsmitglieder hatten wir leider keine andere Wahl … Hier haben Mitglieder fast aller Fraktionen sich öffentlich dafür ausgesprochen, einen rechtsgültigen Vertrag zu brechen, was den Steuerzahler eine sechsstellige Summe hätte kosten können…

    Beate · 26. Mai 2009, 17:00 · #

  9. Köln als Vorbild.

    Oder wie war das.

    Aber geile Themen bleiben hier ja außen vor.

    Ranzenfrön · 27. Mai 2009, 05:36 · #

  10. Hallo,

    bei den sinnvollen Veranstaltungen für die Jugend in Karlsruhe fragt sich die Schildkröte schon, wieviele Zuschüsse zahlt der Gemeinderat eigentlich an die Vereine, die Jugendliche an Sportarten mit realen Waffen heranführen?

    Schildkröte · 27. Mai 2009, 19:51 · #

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