70 Jahre (Zwangs)eingemeindung Durlachs

Eine Nachricht am 1. April 1938 war für viele Durlacher leider kein Aprilscherz: der Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wagner verfügte die Zwangseingemeindung Durlachs.

Grund genug, dieses Ereignis nach 70 Jahren aufzuarbeiten: Der Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach, der Förderkreis Archäologie Baden, Arbeitskreis Karlsruhe, das Stadtamt Durlach und die Arbeitsgemeinschaft der Durlacher und Auer Vereine widmen sich in einer gemeinsamen Veranstaltung den Hintergründen der Zwangseingemeindung und ihrer bis in die Gegenwart reichenden Folgen.

Zu dem Lichtbildervortrag am Dienstag 1. April 08, 19.30 Uhr, im Festsaal der Karlsburg sind alle bei freiem Eintritt herzlich eingeladen. Er wird vom stellvertretenden Ortsvorsteher, Stadtrat Hans Pfalzgraf, eröffnet.

Unter dem Titel „Durlachs Zwangseingemeindung – ein Unrechtsakt mit Langzeitfolgen“ beleuchtet Autor Dr. Jan-Dirk Rausch die rechtlichen Umstände der Eingemeindung und ihrer bis in die Gegenwart reichenden Auswirkungen. Der Referent ist Durlacher Rechtsanwalt und lehrt in Heidelberg und Freiburg Verwaltungs- und Verfassungsrecht.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Stadtamt zu einem kleinen Umtrunk ein. (Wer hingeht und mitschreiben will: Gerne an mich per Kommentar, wir bauen den Text dann ins Stadtwiki ein…)

Geschrieben am 29.03.2008 von Beate P. /

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