Politessen sollen winterliche Gehwege kontrollieren

Nach einer Meldung des SWR erwägt die Stadt Kontrollen und Bußgelder, wenn Privathaushalte weiterhin Streusalz gegen Eis und Schnee einsetzen. Dem zuständigen Bürgermeister Klaus Stapf zufolge gibt es in der Stadtverwaltung Überlegungen, künftig Politessen damit zu beauftragen, den Winterdienst der Anlieger zu kontrollieren.

Eigentlich eine gute Idee, denn in diesem Rahmen könnten die Politessen die Stadt Karlsruhe auch auf bauliche Mängel hinweisen. Nicht wenige Fußgängerwege sind mittlerweile in einem solchen desolaten Zustand, dass die Stadt im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht schnellstens handeln müsste. Und wieso sollte man nur die Pflichten und Unterlassungen der Bürger zur Anzeige bringen?

Geschrieben am 12.01.2010 von Oliver N. / Kommentare [8]

backyard TV - Diskussion U-Strab

Geschrieben am 08.01.2010 von Oliver N. / Kommentare [6]

Weniger Verbrauch geht auch - KSC im Winterwunderland

Der KSC beteiligt sich an einer PR-Aktion ihres Hauptsponsors und geht gleich mit leuchtendem Beispiel voran: Der Energie-Verbrauch der Rasenheizung für den Trainingsplatz wurde auf Null gefahren, niemand fühlte sich dafür verantwortlich, die Rasenheizung des Trainingsplatzes einzuschalten. Bei ka-news kann man sich ein Video aus der Pressekonferenz mit Markus Schupp anschauen, in dem einem deutlich angefressenen Cheftrainer zu den Zuständen in Karlsruhe nur noch Sarkasmus einfällt.

Die Geschichte mit der Rasenheizung durften wir letzten Winter auch schon erleben, das ist die Fußballstadt Karlsruhe. Aber Trainingseinheiten auf Rasen werden überbewertet, wir aus Baden fahren Auswärtssiege auch ohne Training ein…

ksc.de

Geschrieben am 18.12.2009 von Ralf G. / Kommentare

Rezension „Im Wildpark“

Am Montag Abend wurde im Kap das neue Buch „Im Wildpark“ von Christian Pfefferle, Jens Fischer und Matthias Dreisigacker vorgestellt.

Dirk Böhme hat uns dazu eine Rezension zukommen lassen, vielen Dank!


„Gehsch naus?“ fragt der gemeine Karlsruher seit jeher, wenn er sich nach den Wochenendplänen fußballinteressierter Freunde erkundigt. Mit „naus“ ist natürlich stets nur der Wildpark gemeint, jener traditionsreiche Ort, an dem der Karlsruher SC (bzw sein Vorgänger FC Phönix) seit fast 90 Jahren seine Heimspiele austrägt. Wie in vielen anderen kleinen bis mittelgroßen Städten ist die Identifikation der Karlsruher mit „ihrem“ KSC groß; abhängig vom aktuellen Tabellenplatz sind die euphorischen Blau-Weiß-Schalträger gegenüber den „Bruddlern“ (karlsruherisch für Nörgler) in der Überzahl – oder eben umgekehrt.
Mit „Im Wildpark“ veröffentlichen nun die drei (teilweise Exil-)Karlsruher Matthias Dreisigacker, Jens Fischer und Christian Pfefferle, die den KSC seit frühester Jugend durch dick und vor allem dünn begleiten, einen wunderschönen Bildband, der viele Geschichten rund um das Wildparkstadion (wieder-)erzählt. Anders als in dem regelmäßig erscheinenden hervorragenden Magazin „Auf, ihr Helden!“, das Dreisigacker und Pfefferle herausgeben, stehen in den über 150 Abbildungen und zahlreichen Texten hier nicht die Spieler oder Vereinsoberen im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die ihrem KSC seit Jahren und Jahrzehnten die Treue halten und selbst bei nasskalter Witterung zu Spielen pilgern, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Sieges gering sein mag. Da KSC-Fans trotz niedriger Erwartungshaltung auf Enttäuschungen vorbereitet sind, herrscht dennoch vor fast jedem Heimspiel eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre. „Im Wildpark“ bildet diese Atmosphäre wunderbar ab.

Kuttenfans wie direkt aus den späten 70er Jahren sind hier ebenso dokumentiert wie die Familienfreundlichkeit seit Mitte der 90er, der auch die bittere Regionalligazeit oder die Tristesse der Zweitligajahre nichts anhaben konnten. Ob Fan oder ehrenamtliche Helfer: Diese Menschen sind es, die den KSC am Leben halten.

Die zahlreichen „urigen“ (=baufälligen) Ecken, die der echte Fan eigentlich gar nicht missen möchte, findet man ebenfalls wieder. An die unorganisierten Würstchen- und Bierstände oder das vor allem bei Spielern berüchtigte Trainingsgelände etwa wird man sich, wenn das Wildparkstadion in 50 (?) Jahren längst modernisiert oder – Gott bewahre – abgerissen sein wird, ganz bestimmt ebenso gerne erinnern wie an das dufte Niveau der sanitären Anlagen. Denn es ist nun mal auch der provinzielle Mief, der die Karlsruher mit dieser Sportanlage so verbindet.
„Im Wildpark“ beweist, dass es für das diffuse Gefühl der Geborgenheit, das man empfindet, wenn man „naus“ geht, eine Geschichte gibt, und dass viele Menschen seit Jahrzehnten dieses Gefühl teilen.

Dirk Böhme, 21.11.09

Christian Pfefferle / Jens Fischer / Matthias Dreisigacker
„Im Wildpark“
Bildband, 160 Seiten, 155 Abbildungen, Texte
Verlag „Block Eins“
21€

Geschrieben am 25.11.2009 von Beate P. / Kommentare [2]

Twittagessen mit SWR

Gestern fand im Gold in der Oststadt eines der schon öfter in Karlsruhe praktizierten Twittagessen statt. (Wer vom Twittagessen noch nichts gehört hat: da verabreden sich Twitterer über ihr Medium zum Mittagessen) Doch dieses Mal war es etwas Besonderes, da eine Reporterin vom SWR anwesend war, um einen Bericht und ein paar Videos für das Blog Was geht?! – KA zu verfassen.

Und der Bericht mit den Videos ist jetzt online. Übrigens gibt es in dem Blog noch mehr zu entdecken, z.B. über einen Fixie-Dreh im Karlsruher Rheinhafen oder das Prodigy-Konzert in der Europahalle.

Geschrieben am 24.11.2009 von Beate P. / Kommentare [1]

Bezuschussungsvereinbarung Kombilösung geleakt

Die Bezuschussungsvereinbarung des Landes Baden-Württemberg an die KASIG vom 10. Dezember 2008 zur Kombilösung wurde geleakt. (Die Lesbarkeit des Dokuments ist leider nicht so gut.)

Zudem fand gestern eine Podiumsdiskussion zum Thema im Ständehaus statt. Die BNN berichten u.a. darüber, das BM Mergen erneut für das Projekt warb, schrieben aber ebenso: “Sie räumte aber auch ein, dass dieses möglicherweise in Teilen abgespeckt werden müsse. “

Geschrieben am 05.10.2009 von Beate P. / Kommentare [7]

Rettet das Fest!

Das ging aber schnell! Nach dem Aus des Stadtjugendausschusses, DAS FEST nicht mehr zu veranstalten, hat nicht nur der OB den Erhalt des Festes zur Chefsache gemacht, sondern es hat sich auch eine Gruppe Rettet DAS FEST! Karlsruhe – Wir sind DAS FEST! gebildet, die dafür kämpfen will. Und die Jungs und Mädels legen gleich richtig los, mit T-Shirts und einer Initiativveranstaltung am morgigen Freitag ab 16:30 auf dem Friedrichsplatz, der Eintritt ist frei. Über @RETTET_DASFEST kann man über weitere Aktionen auf dem Laufenden bleiben.

Geschrieben am 01.10.2009 von Beate P. / Kommentare [12]

Hallo KIT!

Ab heute ist die Fusion der Universität und des Forschungszentrums zum KIT rechtskräftig. Die Werbe- und Sympathiekampagne des Landes Baden-Württemberg nutzt das gleich für ganzseitige Anzeigen :-)

Geschrieben am 01.10.2009 von Beate P. / Kommentare [9]

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